
Geophysikalische Prospektionen ermöglichen einen zerstörungsfreien Einblick in den Untergrund. Mit Hilfe von Bodenradar können Leitungen, Mauern und Gräber identifiziert werden.
Das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg lädt von März bis September 2026 im Rahmen mehrerer Abende der Archäologie zu einer Vortragsreihe über den Wandel römischer Städte und Siedlungen nördlich der Alpen zwischen der römischen Antike und dem Mittelalter ein. Den Auftakt machen die Konstanzer Stadtarchäologin Caroline Bleckmann M.A. und Dr. Natalie Pickartz, Fachreferentin für Geophysikalische Prospektion beim Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart:
Geophysikalische Prospektionen ermöglichen einen zerstörungsfreien Einblick in den Untergrund. Mit Hilfe von Bodenradar können Leitungen, Mauern und Gräber identifiziert werden. Die Herausforderung besteht darin, archäologische Strukturen von modernen Leitungen zu unterscheiden. Die Referentinnen geben Einblicke in Erkenntnisse, die aus Grabungen am Konstanzer Münsterhügel gewonnen wurden. Dort konnten Strukturen, die aus der Spätantike stammen oder zu Kellern längst abgerissener Bürgerhäuser gehören, sichtbar gemacht werden.
Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmeranzahl ist aufgrund der Raumkapazitäten begrenzt. Der Abend der Archäologie wird jedoch auch per Live-Stream übertragen. Wir bitten um Anmeldung bis zum 2. März 2026 per Mail an info@konstanz.alm-bw.de oder telefonisch unter +49 7531 9804-0. Bitte geben Sie an, ob Sie vor Ort oder per Übertragung teilnehmen möchten.
Im Anschluss an den kostenfreien Vortrag lädt der Förderverein des ALM alle TeilnehmerInnen zu einem Umtrunk mit Gelegenheit zu Diskussion und Gesprächen ein.


