Im Rahmen der WarumAG der Mahlbergschule Völkersbach bestiegen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 3 und 4 den Glockenturm der katholische Pfarrkirche St. Georg getreu dem Motto „Geschichten zum Anfassen“.
Ziel war es, Geschichte nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern sie direkt vor Ort zu erleben und greifbar zu machen. Der Guide und historische Experte Markus Fritz erklärte den Schülerinnen und Schülern die Entstehung des Kirchturms.
Ein erstes Highlight stellte die historische Kirchturmuhr im Rathaus dar. Die Kinder erhielten spannende Einblicke in die Funktionsweise dieses alten Mechanismus. Zahnräder, Gewichte und fein abgestimmte Technik zeigten eindrucksvoll, wie bereits vor vielen Jahren Zeit gemessen wurde. Die Uhr wurde so zu einem lebendigen Zeugnis vergangener Handwerkskunst und ließ Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes „ticken“.
Anschließend folgte das Besteigen des Kirchturms. Stufe für Stufe arbeiteten sich die Kinder teilweise aufgeregt nach oben, begleitet von einer Mischung aus Neugier und Vorfreude. Auf dem Weg nach oben konnten sie imposante Einblicke in den Aufbau der Orgel bekommen. Oben angekommen bot sich nicht nur ein beeindruckender Ausblick, sondern auch die Möglichkeit, die Glocken aus nächster Nähe zu erleben. Der Höhepunkt des Besuchs war das gemeinsame Hören des 18-Uhr-Geläuts. Die kraftvollen Klänge der vier Glocken – insbesondere der 900 kg schweren St.-Georg-Glocke – erfüllten den Turm und sorgten für ein intensives Erlebnis. Die Verbindung aus Klang, Höhe und Geschichte machte diesen Moment besonders eindrucksvoll. Der Besuch am Glockenturm zeigte, wie Geschichte lebendig werden kann, wenn man sie selbst erlebt. Die WarumAG konnte an diesem Tag Vergangenheit hautnah erfahren und viele neue Eindrücke mitnehmen. Vielen Dank an Markus Fritz, der die Führung mit „echtem Gold“ und sehr kurzweiligen Geschichten so besonders machte. (pm/red)


