„Das Geheimnis des Lebens“ oder „Fata Morgana“ sind zwei Bildtitel der zahlreichen Arbeiten, die die Wände im neuen Gebäude des Altenheims St. Elisabeth schon seit einiger Zeit lebendig werden lassen. Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 27. März um 15.30 Uhr laden Heimleiter Markus Hübl und Künstlerin Gisela Späth alle Interessierten herzlich zu einem Rundgang durch die Aufenthaltsbereiche und Flure der verschiedenen Stockwerke ein. Bei einem Glas Sekt kann man in zwangloser Atmosphäre die Künstlerin persönlich treffen und mit ihr ins Gespräch kommen.
Aus ihrem umfangreichen Bildfundus hat Gisela Späth für St. Elisabeth eine inhaltliche Auswahl getroffen. Eine Serie von Arbeiten bezieht sich auf die Schöpfungsgeschichte im biblischen Sinn. Eine weitere Bildgruppe macht die Erde und ihr Inneres zum Thema. Auch Landschaftliches bis hin zu den Planeten ist zu finden. In den abstrakten Bildern spürt man die Faszination der Künstlerin von Licht, Farbe und Struktur, die sie auf der Bildfläche spielerisch und kreativ auslebt.
Wenn die Besucher den Rundgang in der obersten grünen Etage beginnen, werden sie Bilder vom Wald entdecken, das Bild „Grün - Farbe der Hoffnung“ und ein weiteres mit dem Titel „Gelb zur Freude“, dazu die Serie zur Schöpfungsgeschichte von Tag eins bis sieben. Das Bild zum biblischen Text des 7. Tages „Und Gott sah, dass es gut war“ zeigt den Menschen als Hüter der Schöpfung und nimmt damit Stellung auch zum heutigen Weltgeschehen. Im Stockwerk darunter bestimmt die Farbe Rot die Bildauswahl. Bilder erzählen vom Inneren der Erde, von Wärme in der Mittagshitze, von der Energie der Farbe Rot, die das Dunkel besiegt. Im ersten Obergeschoss ist es die Farbe Blau. Das Morgenlicht, die Bergspitze als Sehnsuchtsort, der Amethyst und seine innere Struktur zeigen den geheimnisvollen Charakter dieser Farbe. Im unteren Eingangsbereich der Tagespflege befinden sich noch Fotos von Objekten, die auf Spaziergängen durch Hockenheim zu sehen sind.
Damit schließt sich der Kreis der Ausstellung „Kosmos der Schöpfung“ im weitesten Sinn, in seiner Vielfalt, den subjektiven Vorstellungen wie realen Wahrnehmungen, in spielerischer und durchdachter Weise aufs Papier gebracht.
Besucherinnen und Besucher können die Ausstellung barrierefrei direkt durch den Eingang der Tagespflege und den dort gelegenen Fahrstuhl erreichen. Die Ausstellung und Begrüßung beginnen im 3. Obergeschoss. Kostenlose Parkmöglichkeiten befinden sich unter anderem in der Kaiserstraße.
Auch nach der Eröffnung können die Bilder angeschaut und bei Interesse nach Kontaktaufnahmen mit der Künstlerin erworben werden. (pm)