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Ausflugsziel
Mächtige Ruine im "Geroldsecker Land"

Burgruine Hohengeroldseck

Geschichtsträchtige Atmosphäre – Die teilweise aufwendig sanierte 800 Jahre alte Burgruine auf dem Seelbacher Schönberg ist Wahrzeichen der Region.
Burgruine Hohengeroldseck
Sie thront auf dem Seelbacher Schönberg – die Burgruine Hohengeroldseck. Das „alte Hus“ ist noch erhalten.Foto: Horst Fahrländer

Seit über 300 Jahren ist die einst so imposante Burg Hohengeroldseck, die auf dem Schönberg über das gesamte Geroldseckerland thront, eine Ruine.

Jahr für Jahr übt das Wahrzeichen der Gemeinde Seelbach sowie der umliegenden Raumschaft, dennoch auf viele Besucher aus nah und fern, eine große Anziehungskraft aus.

Der Verein zur Erhaltung der Burgruine Hohengeroldseck e. V. kümmert sich um die Unterhaltung.

Burgruine Hohengeroldseck
Die beeindruckende Burgruine Hohengeroldseck bei Sonnenuntergang.Foto: Norman Nollau

Im 13. Jahrhundert wurde die mächtige Burg als Mehrfamilienburg erbaut und vollendet. Die Hohengeroldseck war Stammsitz der Grafen von Hohengeroldseck und ebenfalls Verwaltungssitz.

Erhalten ist noch das „alte Hus“, ein Palas von nahezu 26 Meter Höhe; die Längsseiten sind innen gemessen 15 Meter lang. Porphyrfelsen und Pallas haben eine Höhe von rund 33 Meter. Das „neue Hus“ ist nur noch in einzelnen Mauerresten erkennbar.

Das offizielle Video: Burgruine Hohengeroldseck

Die Wasserversorgung war ein Meisterwerk. In das harte Gestein hatte man einen 65 Meter tiefen Brunnenschacht gesprengt und darüber das Brunnenhaus mit Verteidigungsanlage gebaut. Das Brunnenhaus war nur durch den obersten Burghof erreichbar und somit vor Angriffen gut geschützt.

Während ihres Bestehens wurde die Burg zweimal belagert. Die endgültige Zerstörung erfolgte durch die Franzosen 1689, die Burg brannte vollständig aus.

Blick in die Ferne von der Burgruine Hohengeroldseck.
Blick in die Ferne – bis weit über das „Geroldsecker Land“ hinaus.Foto: Gemeinde Seelbach

Die Burgruine ist ganzjährig kostenlos für Besucher geöffnet. Der hintere Burgteil mit frühgotischen Spitzbogenfenstern kann über eine Wendeltreppe bestiegen werden. Vom dortigen Wehrgang aus hat man einen herrlichen Rundblick in das Schutter-, Kinzig- und Harmersbachtal sowie auf die Stadt Lahr.

Bei schönem Wetter kann man bis zum Feldberg, dem höchsten Berg Baden-Württembergs, sowie bis zur Europastadt Strasbourg blicken.

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von Kultur- und Tourist-Info Seelbach
26.06.2023
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