Erhaben und mächtig thront der 668 m hohe Ipf über der Stadt Bopfingen. Seit Jahrtausenden dominiert der östlichste Zeugenberg der Schwäbischen Alb als Landmarke die einzigartige Landschaft am Riesrand.
Überregionale Bedeutung erlangte der Ipf bereits in der Bronze- und Hallstattzeit, als er sich für die Kelten zu einem der bedeutendsten Zentren der Macht in Süddeutschland entwickelte.
Der Ipf stellt heute einen Leuchtturm innerhalb der landespolitischen Konzeption „Baden-Württemberg und seine Kelten“ dar. Diese soll die historische Bedeutung der Kelten an zahlreichen Fundstätten und Museen im Land erlebbar machen.
In den vergangenen Jahren entstand am Fuße des Ipf ein Freilichtmuseum mit der Rekonstruktion eines keltischen Rechteckhofes. Dieses hilft den Menschen von heute dabei, sich das Leben vor rund zweieinhalb Jahrtausenden vorzustellen.
Bis zum Herbst 2025 soll der Ausbau der Freilichtanlage zu einem Besucherzentrum mit Saison-gastronomischem Angebot fertiggestellt werden. Mit digitalen Vermittlungsmethoden können die Besucher künftig hautnah in die längst versunkene Welt der Kelten eintauchen.
Mit seinem markanten Plateau und den Ringwallanlagen, die heut noch sichtbar sind, ist der Ipf eines der beeindruckendsten archäologischen Geländedenkmäler in Baden-Württemberg.
Darüber hinaus ist der Ipf als wertvolles Naturdenkmal ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel. Vom Gipfelplateau hat man einen atemberaubenden Rundblick über die gesamte Region.
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