
| Montag | 08:00—17:00 |
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Das ehemalige Benediktinerinnenkloster ist Verwaltungssitz des diakonischen Trägers Mariaberg e.V. Carl Heinrich Rösch, Oberamtsarzt in Urach, eröffnete das Haus am 1. Mai 1847. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts verstand sich die damalige „Heil- und Pflegeanstalt“ als Wegbereiterin in der Behindertenhilfe. Auch mit der jüngsten Entwicklung, die unter dem Motto „Runter vom Berg, rein in die Region“ steht, gehört Mariaberg zu den fachlich und gesellschaftspolitisch wegweisenden diakonischen Einrichtungen in Deutschland. Gleichzeitig bietet Gammertingen-Mariaberg als „Stadtteil mit besonderem Charme“ kulinarische Angebote im „Marktplatz“ Restaurant sowie Einkaufsmöglichkeiten im SB-Laden, Textil- und Büchermarkt oder Hofladen auf der Bioland-Landwirtschaft.
Im ehemaligen Nonnenkloster sind heutzutage Büroräume der Verwaltung untergebracht. Die Klostergänge, der Klosterhof und Kreuzgarten werden für Kunstausstellungen genutzt. Die Ausstellungen können zu den Büroöffnungszeiten kostenfrei besucht werden.
Die 1683 erbaute Klosterkirche besticht mit barockem Charme und kunstvollen Altären und Figurengruppen. Hier feiert die Mariaberger Pfarrstelle inklusive Gottesdienste.
Das traurigste Kapitel in seiner Geschichte erlebte Mariaberg im Jahr 1940 während der Euthanasieverbrechen der Nationalsozialisten: 61 Frauen und Männer wurden nach Grafeneck verlegt und dort ermordet. Ein Mahnmal vor der Klosterkirche erinnert an die Opfer. Seine Inschrift lautet: „Wenn die Menschen schweigen, so werden die Steine schreien“. Mit Mahnwachen, Gottesdiensten, einer Gedenkausstellung im Gartengeschoss des Klosters und weiteren Veranstaltungen wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Infos zum Veranstaltungsprogramm sowie Öffnungszeiten der einzelnen Angebote gibt es hier.


