| Sonntag | 10:00—16:00 |
St. Märgen vermittelt seinen Gästen ein geradezu unversehrtes Bild eines traditionsreichen Wallfahrtsortes und Klosterdorfes, wie sie für die Besiedlungsgeschichte des Schwarzwaldes und seiner überaus reichen Kultur typisch sind.
Das barocke Kloster in seiner exponierten Panoramalage vermittelt auch heute noch das eindrucksvolle Zusammenspiel klösterlicher Kultur und Schaffenskraft in Verbindung mit der einmaligen Landschaft des Hochschwarzwaldes. St. Märgen zählt somit zu den wenigen verbliebenen Orten im Schwarzwald, wo den Besucher ein authentisches Geschichts- und Naturerlebnis erwartet.
Das Klosterareal mit seiner prächtigen barocken Klosterkirche ist zentraler, prägnanter Mittelpunkt und weithin sichtbares Wahrzeichen des Klosterdorfes. Die Chancen und das Entwicklungspotenzial, die von diesem bedeutenden historischen Ensemble ausgehen, wurden schon früh erkannt. Bereits im Jahre 1960 wurde von Andreas Schwär der erste Grundstein für die wertvolle Sammlung des überregional bedeutsamen Museums gelegt, welches sich in den barocken Räumen des ehemaligen Augustinerchorherrenstifts befindet.
Das Kloster Museum mit seinen wertvollen Exponaten ist in Themenbereiche unterteilt, die an einem geschichtsträchtigen Ort, im historischen Klosterkomplex, Geschichte, Kunst und Kultur auf besondere Weise lebendig werden lassen.
Schwarzwälder Uhren und Uhrengeschichte bilden den Schwerpunkt des Museums. Weitere Ausstellungen zu den Bereichen Schwarzwälder Leben, Hinterglasmalerei, sakrale Kunst und Arbeiten des Klosterbildhauers Matthias Faller vervollständigen das Spektrum.
1. „Vom Himmel im Atelier“ – Eva Rosenstiel
29.03.2026 – 15.11.2026
In der Ausstellung »Vom Himmel im Atelier« im Kloster Museum St. Märgen zeigt Frau Rosenstiel Arbeiten, die in 10 Jahren im Atelier St. Märgen entstanden sind. In ihrem Werk erkundet die Künstlerin die Bedingungen des Sehens und die Beziehungen zwischen Bild und Raum, Farbe und Objekt. Dabei beruht das künstlerische Konzept von Eva Rosenstiel auf der bimedialen Zusammenführung von Fotografie und Malerei in formaler wie inhaltlicher Hinsicht. Dem Medium der Reproduktion wird durch die aufgetragene Malerei mit Ölfarben eine materielle Qualität gegeben und es entsteht ein unverwechselbares Einzelstück, eine Fiktion. (Text: Flyer Formgeberei)
2. Die Künstlervereinigung Breisgauer Fünfer 1903–1908
Heffner - Schuster - Reiss - Zorn - Dischler
14.6.2026 - 17.01.2027
Im Kloster Museum St. Märgen wird in Zusammenarbeit mit dem Augustinermuseum Freiburg erstmals eine Ausstellung zur 1903 in Freiburg gegründeten Künstlervereinigung Breisgauer Fünfer präsentiert. Gezeigt werden über 80 Gemälde, Grafiken, Bücher und Postkarten der Maler Prof. Karl Heffner (1849–1925), Karl Schuster (1854–1925), Fritz Reiss (1857–1915), Ludwig Zorn (1865–1921) und Hermann Dischler (1866–1935). Die fünf Künstler schlossen sich zusammen, um ihre Werke über den Breisgau hinaus bekannt zu machen. Zwischen 1904 und 1908 stellten sie gemeinsam in Freiburg, München, Karlsruhe und Basel unter dem Namen Breisgauer Fünfer aus. Die Ausstellung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die künstlerische Vielfalt der Gruppe zu beleuchten und Werke der so unterschiedlichen Künstler erstmals nach über 100 Jahren erneut in der Zusammenschau zu zeigen, darunter zahlreiche Motive aus dem Schwarzwald.


