
Die Höhle im Sirgenstein-Fels liegt auf der nordwestlichen Seite des Achtals, in Sichtweite des Geißenklösterles.
Die Sirgensteinhöhle hat eine beachtliche forschungsgeschichtliche Bedeutung. Bei der archäologischen Ausgrabung in der Sirgensteinhöhle gelang dem Tübinger Professor R. R. Schmidt 1906 erstmals der Nachweis einer vollständigen Schichtenfolge für die mittlere und jüngere Altsteinzeit.
Neandertaler und moderner Mensch haben nacheinander an dieser Stelle gelebt.
Fundstellen, die über einen so langen Zeitraum bewohnt wurden, finden sich in Europa nur selten. Vom Menschen wurde vor allem der Eingangsbereich und der sonnige Vorplatz der Höhle genutzt. Dort befanden sich Feuerstellen und Arbeitsplätze.


