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Totenkirche Neckarbischofsheim

Die evangelische Pfarrkirche St. Johann, im Volksmund „Totenkirche“ genannt, wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet.
Totenkirche Neckarbischofsheim umringt von Bäumen mit blauem Wolkenhimmel
Die Totenkirche zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern des Kraichgaus.Foto: Verein für Heimatpflege Neckarbischofsheim

Die Totenkirche ist Johannes dem Täufer geweiht und wurde 1329 erstmals urkundlich in Zusammenhang mit Raban I. von Helmstatt erwähnt. Die Kirche geht auf einen Vorgängerbau aus der Karolingerzeit zurück. Von ihm sind jedoch nur sehr wenige Reste erhalten.

Video: Totenkirche in Neckarbischofsheim von oben

Gruft und Langhaus wurden innerhalb der umfangreichen Umbauarbeiten erweitert, eine Empore eingebaut und an der neuen Decke folgende Inschrift angebracht: "O Mensch bedenck die Stuntt wenn du auff dissen Gottesacker kumest so gedenck nit das du wirst gewis hinabkomest dan es stet alles in Gottes Willen dan Gottes Wort bleibt ewig stehn." Die Bewohner von Neckarbischofsheim nannten die Kirche nach diesem Umbau nunmehr schlicht "Todtenkirch".

Totenkirche Neckarbischofsheim
Totenkirche Neckarbischofsheim.Foto: Verein für Heimatpflege Neckarbischofsheim

Besuchen Sie auch das Alte Schloss in Neckarbischofsheim.

von Peter Beisel/ Verein für Heimatpflege Neckarbischofsheim/red
13.11.2024
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