Basiswissen und Orientierung für die Sterbebegleitung
Das Lebensende und das Sterben geliebter Menschen lassen uns als Mitmenschen oft hilflos fühlen. Obwohl sich die meisten Menschen wünschen, zu Hause zu sterben, stirbt der größte Teil der Bevölkerung in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Der Ambulante Hospizdienst Weil der Stadt bietet einen Basiskurs zur letzten Hilfe an, in dem Bürgerinnen und Bürger lernen, was sie für ihre Mitmenschen am Ende des Lebens tun können. Der nächste Kurs findet am Donnerstag, 9. Juli, von 18 bis 21.30 Uhr im Haus Michael in Merklingen statt.
„Das Wissen um letzte Hilfe und das Umsorgen schwerkranker und sterbender Menschen muss (wieder) zum Allgemeinwissen werden“, so die Mitglieder des Ambulanten Hospizdienstes Weil der Stadt. „Im Kurs sprechen wir über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens. Wir thematisieren mögliche Beschwerden, die Teil des Sterbeprozesses sein können, besprechen, wie wir bei der Linderung helfen können, und überlegen gemeinsam, wie man Abschied nehmen kann.“ Auch die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht werden angesprochen.
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Letzte-Hilfe-Kurse vermitteln Basiswissen und Orientierungen. Sterbebegleitung sei keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit und auch in der Familie und Nachbarschaft möglich, ist man sich beim Ambulanten Hospizdienst sicher. „Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.“
Die Kosten für den Kurs betragen 10 Euro, eine Anmeldung unter Telefon 07033 80405 ist erforderlich.