
Im ersten Konzert entwickelt sich ein Dialog zwischen Brahms’ musikalischen Zieheltern Clara und Robert Schumann - durch ihre Briefe, gelesen von Michael Wendeberg, wie durch ihre Klavierlieder, gesungen von Hagar Sharvit.
Umrahmt wird dieser Dialog von Schumanns Phantasiestücken Op. 73 und Brahms’ eigenen Variationen Op. 9 über ein Thema von Robert Schumann. Es musizieren Hagar Sharvit, Giuseppe Guarrera und Michael Wendeberg.
Der in Ebingen geborene Pianist und Dirigent Michael Wendeberg hat in den letzten Jahren bei seinen Klavierabenden im Lautlinger Schloss je die Hälfte seiner Programme auf kleinen, leicht portablen Tafelklavieren aus der dortigen Sammlung Jehle gespielt und damit das Publikum begeistert. Es handelt sich um eine der wichtigsten Sammlungen von konzertfähigen historischen Tasteninstrumenten in Deutschland. Um ein zentrales Instrument der Sammlung, einen wundervollen Bechstein-Konzertflügel von 1860, prädestiniert für Brahms und verwandtes Repertoire, dem Publikum vorzustellen zu können, hat Wendeberg dieses Festival initiiert. An drei Tagen finden sechs Konzerte statt, die von Brahms ausgehend unterschiedliche musikalische Wege erkunden. Seine Kammermusikpartner bei diesem Unternehmen - die französische Violinistin Sarah Jégou-Sageman, der irische Cellist Killian White, die israelische Mezzosopranistin Hagar Sharvit und der italienische Pianist Giuseppe Guarrera, allesamt internationale Musikpreisträger - sind genauso wie er auf den Konzertbühnen der Welt zu Hause und versprechen ein vielfarbiges, hochkarätiges Konzertwochenende.
Veranstalter: Spitzenklänge Zollernalb e.V.


