Ein meisterliches Drama über Wahrheit, Vorurteile und Gruppendynamik
Nach dem oscarnominierten Drehbuch von İlker Çatak und Johannes Duncker
a.gon Theater
Bühnenfassung von Stefan Zimmermann
Die junge, idealistische Lehrerin Carla ist neu am Gymnasium. Eine Diebstahlserie erschüt- tert die Schule. Entsetzt muss sie mit ansehen, wie Schüler ihrer Klasse öffentlich vorge- führt und durchsucht werden. Weil Ali ungewöhnlich viel Geld bei sich hat, müssen seine Eltern und er sich vor der Rektorin rechtfertigen, obwohl er nicht gestohlen hat.
Da beschließt Carla, selbst die Wahrheit zu finden. Sie läßt heimlich ihre Laptop-Kamera im Lehrerzimmer laufen und filmt die Täterin. Es scheint ausgerechnet die Mutter ihres Lieblingsschülers Oskar zu sein. Die Frau leugnet jedoch die Tat vehement. Lehrer, Schüler und Eltern sind hin-und-hergerissen. Die Haltung der Schule und besonders Carlas Vor- gehen sind umstritten. Mit jedem Schritt wächst Carlas Isolation – manche Kollegen und Eltern betrachten ihr detektivisches Engagement als Übergriff. Auch der Druck auf Oskar nimmt zu – Mitschüler hänseln ihn als Sohn der „Verbrecher-Mutter“. Verzweifelt bezichtigt er Carla der Lüge und fordert von ihr eine öffentliche Entschuldigung. Als diese ausbleibt, eskaliert die Situation… Doch selbst dann gibt Carla ihren Schüler nicht auf und kämpft für ihn.
Ein Meisterwerk der feinen Verästelungen. Vorurteile, Hilflosigkeit und das Streben nach einem respektvollem Ungang ringen miteinander.
Vielfach ausgezeichnet, darunter Oscar-Nominierung 2024, Bundesfilmpreis „Goldene Lola“ 2023 in fünf Kategorien (u.a. Drehbuch) und der LUX-Publikumspreis des EU- Parlaments 2024.
Der Vorverkauf für Einzelkarten beginnt am 1. September2026
20:00 Uhr
Veranstalter: Kulturbüro Kehl
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