Workshop mit Johanna Mangold und Sarah Huber.
In diesem Workshop lernen wir die Monotypie als eine besondere druckgrafische Methode kennen. Anders als bei klassischen Hoch- oder Tiefdruckverfahren entsteht hier jedes Bild nur einmal, als einzigartiger Druck, der sich nicht exakt wiederholen lässt. Wir experimentieren mit verschiedenen monotypischen Techniken, wie der Ölpause und dem Materialdruck. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, und wir arbeiten
ohne Druckpresse, sodass die Techniken leicht zu Hause wiederholt werden können. Bevor wir loslegen, finden wir in einem kurzen Ausstellungsrundgang Inspirationen und Ideen für unsere eigene künstlerische Praxis und Anregungen für Farben, Formen und Kompositionen, die wir direkt im Workshop umsetzen können. Ziel des Workshops ist es, eine Fülle an neuen Ideen zur Bildgestaltung und zum bildnerischen Tun zu bekommen. Du gehst mit mehreren selbst gestalteten Blättern nach Hause, als Grundlage für weitere Arbeiten, als Geschenk oder einfach als Sammlung deiner Entdeckungen. Wir arbeiten mit nicht auswaschbarer Druckfarbe. Ziehe dir bitte Kleidung an, die schmutzig werden darf, oder bring eine Schürze mit. Alle
Arbeitsmaterialien sind vorhanden.
bis zu 8 TeilnehmerInnen, für Erwachsene, Dauer: 3,5 Stunden.
Zur Ausstellung:
Sarah Huber und Johanna Mangold beschäftigen sich in ihrer künstlerischen Kollaboration mit der Erforschung von Realitätsmodellen und Bewusstseinszuständen. Ihre Praxis verknüpft archetypische Motive mit Elementen aus Science Fiction und Popkultur. Sie nutzen das Konzept des Spiels als künstlerische Strategie, um offene Strukturen zu schaffen, in denen rituelle Handlungen und körperliche Interaktionen als experimentelle Erfahrungsformen stattfinden können. Zeichnung, Druck-, Textil- und Objektkunst gehören ebenso zu ihren künstlerischen Mitteln wie Sound, Video und
virtuelle Realität. Als Duo kreieren sie poetische Werke, die die Betrachtenden dazu einladen, die Peripherien zwischen Realität und Fiktion, Bewusstsein und Traum, Wissenschaft und Mystik neu zu verhandeln und spielerisch neue Möglichkeiten der Verbindung mit sich selbst und der Welt zu erkunden.
Die Reihe "Heimspiel" ist ein Ausstellungsformat des Kunstvereins Schorndorf. Jedes Jahr erarbeitet ein Künstlermitglied gemeinsam mit einem ausgesuchten Gastkünstler oder einer Gastkünstlerin ein gemeinsames Konzept für eine (Doppel-)Ausstellung. Daraus ergeben sich spannende Korrespondenzen und Dialoge, die die BesucherInnen der Ausstellung erkunden und erleben können.
Veranstaltungsort: Treffpunkt ist in in der Werkstatt des Kulturforums in der Karlstr. 19, Eingang gegenüber der Gasthausbrauerei Kesselhaus.