Der französische Stummfilm „Paris la nuit“ (Henri Diamant-Berger, 1930) wird gezeigt und am Klavier begleitet von Hans-Jörg Lund.
Die junge Gräfin Rita möchte die Unterwelt von Paris erkunden. Eine Kupplerin beschließt, für sie eine kleine Inszenierung zu arrangieren, die der jungen, leichtfertigen Frau vorgaukelt, sie habe tatsächlich einen Abend unter den Männern der Unterwelt verbracht. Doch durch die Einmischung eines echten Gangsters geraten die Dinge aus dem Ruder.
Hans-Jörg Lund wurde in Stuttgart geboren, studierte dort Klavier und begleitet seit 1980 Stummfilme verschiedener Regiesseure. Außerdem veranstaltet er Workshops an Schulen (u.a. Charlie Chaplins Goldrausch, Buster Keatons General und Murnaus Nosferatu). Engagements führten über Deutschland hinaus nach Frankreich und Italien). Ein Kritiker schrieb einmal treffend: 'Lund verfügt über ein großes Repertoire unterschiedlicher Musikstile, die er mit Einfühlung der Handlung unterordnet.'(GEA)