Kunstausstellung „Verwobene Räume“ von Miriam Huschenbeth im Furtwanger KUNSCHTstüble: Die Künstlerin zeigt Werke, die Naturthemen mit fragmentierten Räumen verbinden. Eröffnung am 17. April im Bürgersaal, zu sehen bis 26. Juni.
Die Künstlerin aus Niedereschach tritt vor allem mit ihren Scherenschnitten in der Region immer wieder in Erscheinung. Vielen Furtwanger Bürgerinnen und Bürgern dürfte ihre Arbeit aus einer der vergangenen beiden KUNSCHTstückle-Veranstaltungen auf dem Marktplatz bekannt sein.
Nach ihrem Studium der Freien Malerei/Grafik an der Staatlichen Akademie der Bilden Künste Karlsruhe studierte Miriam Huschenbeth im Anschluss Intermediales Gestalten an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 2009 arbeitet Huschenbeth als freischaffende Künstlerin und seit 2013 auch als Kunstlehrerin am St. Ursula Gymnasium in Villingen. Huschenbeths Werk lässt sich nicht auf einzelne Gattungen und Medien eingrenzen. So beschäftigt sich die Künstlerin sowohl mit Malerei und Zeichnung als auch mit Performances, Lyrik und Musik. "Bei meiner Arbeitsweise dienen mir eigene Texte als Inspiration", erläutert sie die fundamentale Bedeutung von Sprache für ihre gesamte Arbeit.
In ihren Schöpfungen geht es zumeist um das Verhältnis des Menschen zur Natur, wobei häufig verschiedene Protagonisten in märchenhaft anmutenden Welten abgebildet werden. Dabei wirken die sie umgebenden Landschaften fragmentiert und neu zusammengesetzt. Illusionistische Tiefe weicht Farbrhythmen und organisch anmutenden Strukturen. Auf die Spitze wird dies in Scherenschnitten getrieben, die den Blick nicht nur auf virtuelle Räume öffnen, sondern auch den Realraum einbinden. "Es geht um die Überlagerung von Wahrnehmungen. Ein ständiges Hin und Her zwischen dem was ist, was einmal war, was morgen sein wird. Jeder gelebte Augenblick ist irgendwo gespeichert. Es gibt keine Auflösung in meinen Arbeiten, sondern es ist eine Art Schweberaum zwischen hier und dort", erklärt die Künstlerin ihre Intention.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, dem 17. April, um 19 Uhr im Bürgersaal statt. In einem Künstlergespräch wird Miriam Huschenbeth sich sowohl den Fragen der Kuratoren Ariane Faller und Mateusz Budasz als auch des Publikums stellen und ihr künstlerisches Konzept näher erläutern.
Die Ausstellung kann anschließend bis zum 26. Juni zu den Öffnungszeiten des Rathauses - montags bis freitags von 9 Uhr bis 12:30 Uhr und nach Vereinbarung (Tel.: 07723-939-108 oder Francesca.Hermann@furtwangen.de) - besichtigt werden.https://www.furtwangen.de/#