Ein besonderes Kunstprojekt verbindet in diesem Sommer die Partnerstädte Donaueschingen und Vác entlang der Donau. Der ungarische Künstler Mihály Kolodko zeigt seine außergewöhnlichen „Donauhaie“ erstmals auch in Donaueschingen – am Ursprung der Donau.
Die Skulpturen sind aus Beton gegossen und enthalten Müll, den der Künstler entlang der Donau gesammelt hat. Mit den Haien möchte Kolodko auf die Verschmutzung des Flusses aufmerksam machen. Der Hai, der eigentlich nicht in die Donau gehört, wird dabei zum Symbol für all das, was ebenfalls nicht in den Fluss gehört.
Dass die Haie nun an der Donauquelle in Donaueschingen zu sehen sind, hat eine besondere Bedeutung: Hier beginnt die Donau ihre Reise durch zehn Länder bis zum Schwarzen Meer – und verbindet dabei auch Donaueschingen mit seiner ungarischen Partnerstadt Vác.
Die Ausstellung schlägt damit eine künstlerische Brücke entlang des Flusses und erinnert gleichzeitig daran, wie wichtig der Schutz dieses gemeinsamen europäischen Naturraums ist. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die ungewöhnlichen Skulpturen zu entdecken und über die Reise der Donau – und den verantwortungsvollen Umgang mit ihr – nachzudenken.
Vernissage
Veranstalter: Deutsch-Ungarische Gesellschaft e.V.
Stadtverwaltung Donaueschingen, Kulturamt