"Eine heulende Düne. Die Klage des in der Sonne gerösteten Sandkorns, in der Namib-Wüste, das rollt, das fällt, das stürzt. Es ist das tränenlose Weinen der Sandkörner, (....) Das Sandkorn, das seiner Realität, seinen Augen, seinen Sinnen entfliehen will. Es erinnert sich. Und Flieht. Es singt."
Vier Performerinnen (Burkina Faso, Frankreich, Deutschland) spielen Dioufs Monodrama aus unterschiedlichen Blickwinkeln und nehmen das Publikum mit auf eine Zeit und Raum querende Spurensuche nach Namibia: von Alltagsrassismus in der Gegenwart bis hin zum Genozid an den Ovaherero und Nama Anfang des 20.Jhd durch die deutsche Kolonialmacht.
In französischer und deutscher Sprache.
