Ein kleines Dorf im Allgäu soll nach den ehrgeizigen Plänen des Landrats Dr. Strobel an die Fernwasserleitung angeschlossen werden. Dagegen wehrt sich der alteingesessene Bauer Allgeier, der sein Wasser aus einem selbstgebauten Brunnen bezieht - zunächst, indem er unter handfestem Einsatz von Mistgabeln die Bauarbeiter von seinem Hof vertreibt. Doch als das nicht gegen die lokale Behördenwillkür hilft, greift der bockige Traditionsverfechter zu übernatürlichen Mitteln und engagiert den Gesundbeter Guggemoos. Der belegt den Landrat mit einem üblen Fluch: quälender Harndrang. Indessen vergnügt sich Allgeiers Sohn mit einer "Stadtfrau" und am Ende schaltet sich der leibhaftige Teufel in das Provinzduell ein. Der Film erzählt mit viel Lokalkolorit, wie sich der Westallgäuer Bauer Allgeier dagegen wehrt, an die Fernwasserleitung der Kommune angeschlossen zu werden.
„Daheim sterben die Leut“ ist ein Kultfilm aus dem Westallgäu, der 1985 uraufgeführt wurde und die Geschichte des widerspenstigen Landwirts Hans Allgeier erzählt, der sich gegen den Zwangsanschluss an eine neue Fernwasserleitung wehrt. Der Film wurde von Klaus Gietinger und Leo Hiemer inszeniert und ist bekannt für seine authentische Darstellung des Allgäuer Lebens und die groteske Überzeichnung von Landleben-Klischees. Die Filmemacher setzten auf Authentizität und setzten sämtliche Rollen mit Laien aus der Region aus. Der Film wurde von Nicht-Bayern stürmisch gefeiert und gilt als einer der erfolgreichsten Kinofilme des Jahres.
Deutschland, 1985, Länge: 97 Min., FSK 12, Regie: K. Gietinger, L. Hiemer
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