Was bedeutet Heimat und wann bin ich KonstanzerIn? - Fünf KonstanzerInnen stellen sich als lebende Bücher zur Verfügung und erzählen von ihrem Heimatgefühl.
Am 20. Juni gibt es Jahr für die Stadtbibliothek Konstanz gleich zwei Anlässe, sich zu engagieren. Zum einen ist dieser Tag der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen Weltflüchtlingstag. Zum anderen wird in diesem Jahr am 20. Juni auch der Tag der offenen Gesellschaft begangen, bei dem die Initiative offene Gesellschaft jedes Jahr zu Begegnung, Dialog und Austausch einlädt.
In der Stadtbibliothek findet zu diesen Anlässen eine „Living Library“ statt, bei der sich fünf Menschen als lebende Bücher zur Verfügung stellen. In Gesprächen in kleiner Runde berichten sie von ihren persönlichen Heimaterfahrungen: Was ist Heimat? Bin ich KonstanzerIn, wenn ich hier nur „hängengeblieben“ bin? Wie kann die Stadt Konstanz zur neuen Heimat werden? Was bedeutet es, die Stadt, in der ich geboren wurde, nie wirklich verlassen zu haben? Die Bücher berichten über ihre individuelle Beziehung zu dem Gefühl Heimat.
Wie in einer Bibliothek üblich können BesucherInnen die lebenden Bücher „ausleihen“ und in kleinen Gruppen zuhören, Fragen stellen und sich austauschen. Nach etwa 20 Minuten treffen die Teilnehmenden auf das nächste ihrer insgesamt drei Bücher und damit auf eine neue Perspektive auf Heimat.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung von 83 Konstanz integriert und Stadtbibliothek Konstanz.