Am vergangenen Donnerstag feierte das Café Asyl Altbach, sein zehnjähriges Bestehen. Das Café wurde zu der Zeit gegründet, als sehr viele Geflüchtete nach Deutschland und damit auch nach Altbach kamen. Der Arbeitskreis Asyl Altbach wollte mit dem Café einen Ort der Begegnung schaffen, an dem sich die Geflüchteten aus unterschiedlichen Herkunftsländern und Kulturen ganz zwanglos in einem Café mit Einheimischen begegnen konnten. Jetzt, nach 10 Jahren, sind die meisten irgendwo und irgendwie versorgt, haben einen neuen Job, besuchen eine Schule, Kurse oder sind ins Berufsleben integriert. Da bleibt auch fürs Café weniger Zeit. Deshalb hat das Café-Team auch beschlossen, dass es nach 10 Jahren aufhören darf.
Das Café begann zum letzten Mal wie immer bei Kaffee, Tee und Kuchen. Einer unserer Stammgäste, der eine Ausbildung zum Konditor absolvierte, hat unsere Jubiläumstorte gebacken. Die Familienbildungsstätte Filderstadt unterstützte uns mit einem Spielparcours auf dem Marktplatz.
Mit dem Anschneiden der Torte begann der offizielle Teil. Anschließend berichtete das Café-Team über die Entstehung und Entwicklung des Cafés. Bürgermeister Sebastian Flörchinger bedankte sich bei den Ehrenamtlichen, die diese Arbeit über zehn Jahre ermöglicht hatten. In einer anschließenden Gesprächsrunde kamen auch die Besucher des Kaffees zu Wort und erzählten über ihre Eindrücke bei ihren ersten Café-Besuchen und welche Bedeutung es für sie persönlich hatte.
Zum Schluss gab’s noch für alle was zum Anstoßen und als kleinen Snack hatten wir uns was ganz Besonderes überlegt: ein Brezelbuffet mit selbst gemachten Dips. Mit einer Diashow konnten wir gemeinsam auf die Erinnerungen von zehn Jahren Café Asyl zurückblicken.


