Ein klangvolles Ausrufezeichen setzte der vergangene Samstag, als unsere Musikschule zum 2. Kammermusikwettbewerb einlud. In einer Atmosphäre voller Konzentration und Spielfreude zeigten junge Talente an Streich-, Blas- und Zupfinstrumenten sowie am Klavier, wie lebendig die klassische Musiktradition in unserer Region verwurzelt ist. Sowohl Solisten als auch Ensembles stellten sich der Herausforderung und präsentierten ein Programm, das durchweg durch ein beeindruckendes Niveau bestach. Die Vielfalt der Besetzungen – von der Intimität der Gitarrenklänge bis zur Strahlkraft der Bläser – machte den Tag zu einem besonderen Erlebnis für die Zuhörer.
Dass der Wettbewerb weit über lokale Grenzen und die Stadtgrenze hinausstrahlt, bewies das Teilnehmerfeld. Schülerinnen und Schüler der Musikschulen aus Dunningen, Sigmaringen, St. Georgen, Trossingen und Tuttlingen waren ebenso vertreten wie Talente des Gymnasiums Gosheim und der Neuwiesschule Wellendingen. Hinter diesen sehr guten Leistungen steht die engagierte Arbeit des Lehrerkollegiums. Die Teilnehmer entstammten den Klassen von (in alphabetischer Reihenfolge): Michaela David, Lothar Hermle, Matthias Hoppmann, Katalin Rozgonyi, Annette Schulz, Tim Ströble, Ilja von Grünigen, Ralf Vosseler und Peter Woelke.
Die Fachjury lobt hohes Niveau: Die Bewertung lag in den Händen einer fachkundigen Jury, die sich die Entscheidung angesichts der hohen Qualität nicht leicht machte. Die Experten zeigten sich beeindruckt von der musikalischen Reife, die selbst die jüngsten Teilnehmer an den Tag legten.
Dank und Ausblick: Bei der feierlichen Urkundenverleihung fand Schulleiter Ralf Vosseler lobende Worte für alle Beteiligten. Er dankte den Schülerinnen und Schülern für ihren Mut und Fleiß, den Eltern für die tägliche Unterstützung und den Lehrkräften für die akribische Vorbereitung. „Dieser Wettbewerb macht definitiv Lust auf mehr“, resümierte Vosseler. Mit Blick auf die Zukunft betonte er das Ziel, die Vernetzung in der Region weiter zu stärken und künftig noch mehr Schulen aktiv in dieses Format einzubeziehen. Der 2. Kammermusikwettbewerb war somit nicht nur ein Leistungsvergleich, sondern vor allem ein Fest der Begegnung und der gemeinsamen Begeisterung für die Musik.