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Dies und das

//2. Runde für die enkom und 1. Runde für den Zukunftspreis//

Große Resonanz bei Ausstellern und Besuchern „Eine ausreichende, sichere und bezahlbare Energieversorgung ist die Basis unseres wirtschaftlichen...
Erste Zukunftspreisträger wurden die Umweltmentoren des Heisenberg-Gymnasiums mit wiederverwendbaren Trinkflaschen; OB Arnold überreichte am 15. Mai bei der enkom-Eröffnung im Beisein der Jury den Scheck und das Relief von Holzbildhauer Rudi Bannwarth (2.v.re.) an Till Simon und Marlene Harms (4.u.3.v.re).

Große Resonanz bei Ausstellern und Besuchern

„Eine ausreichende, sichere und bezahlbare Energieversorgung ist die Basis unseres wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systems“, so das Landesministerium für Landesentwicklung auf seiner Homepage. Doch wo und wie bekommt man Informationen über innovative, bezahlbare Technologie fürs Heizen oder für die Stromversorgung, um Wohnung oder Haus zukunftsfähig zu machen? Die Recherche ist mühsam und es kommen Fragen auf.

Wie gut, dass die Stadtwerke Ettlingen nun zusammen mit der „Rund ums Haus“-Messe der Neubauer Immobilien GmbH die enkom-Energiemesse veranstalten. Am vergangenen Wochenende waren zur zweiten Auflage 21 Unternehmen und Handwerksbetriebe in der Schlossgartenhalle, um über ihre Angebote zu informieren, Interessierten Rede und Antwort zu stehen und neueste technische Errungenschaften vorzuführen. Mit dabei dieses Mal die „Omas for Future“, bei denen man sein Wissen über Nachhaltigkeit testen konnte.

Oberbürgermeister Johannes Arnold eröffnete die Messe zusammen mit Stadtwerke-Geschäftsführer Steffen Neumeister, der allen Beteiligten, Rathausspitze, Gemeinderat, Aufsichtsrat und den Ausstellern, dankte. Die Kombination mit der Messe ‚Rund ums Haus‘ biete ein Plus an Ausstellern, ein Plus an Informationsmöglichkeiten, ergänzt durch kurze Fachvorträge zu unterschiedlichsten Themen, beispielsweise zum Stand des Nahwärmeausbaus in Ettlingen oder zu smarten Stromspeichermöglichkeiten. Ein besonderer Dank galt dem Team um Louisa Petsch, Markus Kassel und den Azubis der Stadtwerke für die Organisation und Realisierung der enkom.

„Nutzen Sie die Möglichkeit, mit den Anbietern ins Gespräch zu kommen“, rief der OB die Besucherinnen und Besucher auf; der Rathauschef war im vergangenen Jahr der Impulsgeber für die Premiere der regionalen Energiemesse gewesen und hatte auch für dieses Jahr eine Neuerung ersonnen: Erstmals wurde am Eröffnungstag der Zukunftspreis verliehen. Eine Jury, bestehend aus Margareta Barth, Präsidentin a.D. der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz, Dr. Stefan Blüm und Steffen Neumeister Stadtwerke sowie OB Arnold, wählte aus den eingereichten Ideen rund um beispielhaften Umwelt- und Klimaschutz den Preisträger aus. Konzepte waren dabei ebenso gefragt wie bereits realisierte Projekte.

Erste Preisträger wurden die Umweltmentoren respektive -mentorinnen und UNESCO-AG des Heisenberg-Gymnasiums. Mit ihrem Nachhaltigkeitsprojekt für gesünderes Trinken und weniger Einwegverpackung überzeugten sie die Jury. Marlene Harms und Gemeinderat Till Simon stellten das Projekt vor, das mit SWE-Wasserspendern begann nach dem Motto ‚Wasser statt Limo‘. Die Schülerinnen und Schüler recherchierten zum Gerät passende Flaschen, prüften diese auf Qualität und Kompatibilität, kümmerten sich um Beschaffung und Vertrieb für alle drei Heisenberg-Standorte. Unterstützung kam von Rektorin Ulrike Kappesser und dem UNESCO-Koordinator des Heisenberg, Dietmar Muser. Die jungen Leute erhielten 1.000 Euro Preisgeld – über die Verwendung des Geldes wird noch nachgedacht – sowie die erste Zukunftspreis-Trophäe: Holzbildhauer Rudi Bannwarth hat in dem Bildkasten seine Vorstellung von der Zukunftsallee festgehalten.

Weitere Bewerbungen befassten sich mit Projekten wie einem energie-autarken Einfamilienhaus, einem essbaren Wald, Stromspeicherlösungen für Überkapazitäten sowie der „Blue Green Transformation“ des Bereichs zwischen Buhlscher Mühle und Spinnereigelände und die Kombination von zukunftsfähiger Nutzung und Erhalt von Industriegeschichte und identitätsstiftender Kultur.

Jeder Preisträger, jede Preisträgerin wird einen klimaresistenten Baum pflanzen, zwar nicht in der Zukunftsallee entlang der Alten Feuerwache in der Pforzheimer Straße, wo im Sinne eines harmonischen Gesamtbildes die Bäume bereits gesetzt seien, so Steffen Neumaster. Sie werden den Preisträgern mittels Plaketten gewidmet. Die Pflanzung erfolgt an anderer geeigneter Stelle im Stadtbereich.

Die Stadtwerke selbst waren mit ihrer ganzen Angebotspalette vor Ort. Dazu gehört auch „Walter“, die funkbasierte Messtechnik für die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung, die manuelle Ablesetermine überflüssig macht. „Das kommt für uns in Frage“, merkte ein Besucher an, der sich ‚Walter‘ erläutern ließ. Denn gemäß der Energieeffizienz-Richtlinie (EED) müssen alle Zähler in vermieteten Immobilien bis 2027 mit Fernauslesung ausgerüstet sein, die Stadtwerke bieten diese Technik an.

Zeit und Raum für Gespräche: 21 Aussteller standen mit Rat und Tat zwei Tage lang parat. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kamen, um sich beispielsweise am Stand der Stadtwerke bei Jonas Schwinn, Projektingenieur im Bereich Erneuerbare Energien & Energiedienstleistungen, (im Foto links), zu informieren.
Erscheinung
Amtsblatt Ettlingen
Ausgabe 21/2026
von Stadt Ettlingen
19.05.2026
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