Was im August 2005 begann, schloss nun seine erste Phase ab . Seinerzeit folgten 27 Bürgerinnen und Bürger einer Initiative von Bürgermeister Benignus und investierten 140.000 Euro in eine Photovoltaikanlage. Dafür hatte die Gemeinde das Dach des Mittelbaus der Schule unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Für 20 Jahre garantierte die EnBW die Stromabnahme zum Preis von 54,53 c/kWh. Damit waren die hohen Baukosten gerechtfertigt und die Anteilseigner konnten eine angemessene Renditerwarten. Diese Erwartung hat sich erfüllt.
Mit dem 31.12. 2025 ging die Anlage kostenlos an die Gemeinde Altbach. Die Gesellschaft hätte ohne die bisherigen Subventionen vom Ertrag bestenfalls den Abbau und die Entsorgung der Module bezahlen können. Die Gemeinde hingegen kann den Strom – etwa in Schule und Kindergarten „Mosaik“- selber verbrauchen und so jährlich Stromkosten im hohen vierstelligen Bereich einsparen: eine klare Win-Win-Situation!
Erzeugt wurden bis Ende 2025 ca. 292.000 kWh Strom, wodurch der Umwelt ca. 470 t CO² erspart blieben. Es hat sich also nicht nur finanziell gelohnt.
H.-D. Reeker