Am vergangenen Dienstag wurde Stadtrat Jürgen Kemmner für sein langjähriges Engagement als Kommunalpolitiker öffentlich geehrt. Ein Jubiläum ist immer ein Moment des Innehaltens: ein Augenblick, in dem wir auf das blicken, was war, und zugleich wertschätzen, was uns heute verbindet. Tage wie dieser erinnern uns daran, wie viel Engagement, Herzblut und persönliche Zeit hinter solchen Ehrenämtern stehen. Neben OB Otto Ruppaner fand auch unsere Stadträtin Sabine Onayli ehrende Worte für den langjährigen politischen Begleiter: „Lieber Jürgen, wenn ich zurückblicke, wird mir erst bewusst, wie viele gemeinsame Wege, Diskussionen und Baustellen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn – wir miteinander teilen. Wir erleben Veränderungen, meistern Herausforderungen und feiern Erfolge. Die Zusammenarbeit mit dir ist geprägt von Vertrauen, Respekt und Humor. Wir stehen erneut vor herausfordernden Jahren, insbesondere angesichts der angespannten finanziellen Lage. Schwierige politische Entscheidungen und gesellschaftliche Umbrüche fordern uns. Auch diese werden wir gemeinsam meistern!“
Lieber Jürgen, die Liste Engagierte Bürger gratuliert dir herzlich zu deinem Jubiläum und freut sich auf viele weitere Jahre guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit.
Zum Jahresende geht auch die Kommunalpolitik in einen vorübergehenden Ruhestand. Mit dieser Ausgabe erscheint das letzte Amtsblatt des Jahres – ein guter Moment, um Danke zu sagen. Unser Dank gilt allen Leserinnen und Lesern unserer Texte, ebenso dem großen Team der Stadtverwaltung, das den Gemeinderat unterstützt und begleitet – und sich dabei sicher hin und wieder auch über unsere Entscheidungen ärgert. Wir danken außerdem den Bürgerinnen und Bürgern, die sich aktiv in unsere Stadtgesellschaft einbringen: mit guten Ideen, mit ihrer Zeit und immer auch mit ihrer Kompetenz.
Mit dem Blick auf den Januar mischt sich allerdings auch ein wenig Ärger dazu. Ein leidiges Thema steht erneut an, das wir – auch an dieser Stelle – schon mehrfach angesprochen haben. Am 9. Januar wird es die vorläufig einzige Amtsblattausgabe geben, in der Parteien und Wählervereinigungen noch zu Wort kommen dürfen. Danach beginnt die sogenannte Karenzzeit vor Wahlen. Sie kennen das: politische Meinungsäußerungen im Amtsblatt sind bis nach der Landtagswahl nicht mehr erlaubt. Das ist ärgerlich. Gerade diese Form der Kommunikation ist uns – neben den sozialen Medien, die wir nur eingeschränkt nutzen – sehr wichtig. Umso bedauerlicher ist es, dass sie für rund zwei Monate nicht möglich sein wird. Ändern können wir es nicht, also nehmen wir es hin – auch wenn es uns durchaus ärgert. Unsere politische Arbeit geht selbstverständlich weiter. Wenn Ihnen etwas auf der Seele brennt oder Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne über die bekannten Kontaktdaten.
Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage, bleiben Sie gesund. Nach der verlängerten Winterpause freuen wir uns auf ein Wiedersehen und darauf, die Herausforderungen, die das neue Jahr mit sich bringt, gemeinsam gut zu meistern.