Das Seniorenhaus St. Klara in Oberhausen-Rheinhausen hat am 30. April sein 20-jähriges Bestehen mit einem feierlichen Jubiläum begangen. Zahlreiche Gäste aus Kirche, Verband, Politik und Gemeinde blickten gemeinsam auf zwei Jahrzehnte gelebter Fürsorge und Gemeinschaft zurück.
Der Festtag begann mit einem Gottesdienst, der musikalisch vom CariChor und dem Klara Chor gestaltet wurde. Das ökumenische Pfarr-Trio Marcel Brdlik, Charlotte Hoffmann und Dr. Johannes Mette griff dabei den Leitsatz „Keine Sorge, … darf bleiben wie sie war“ auf und bezeichnete Pflege als gelebte Nächstenliebe und Menschlichkeit. Das Seniorenhaus sei ein „Ort der Hoffnung“, an dem Menschen Begleitung und Gemeinschaft erfahren.
Im anschließenden Festakt wurde zugleich Ralph Schäfer offiziell als neuer Finanzvorstand des Caritasverbands Bruchsal eingeführt. Seit Januar 2026 verantwortet der studierte Betriebswirt und Wirtschaftsrechtler die kaufmännischen Bereiche des Verbandes. In den Grußworten wurde die Bedeutung einer verlässlichen und zukunftsorientierten wirtschaftlichen Steuerung sozialer Einrichtungen betont. Gleichzeitig hoben die Rednerinnen und Redner die enge Verbindung zwischen Verwaltung, Einrichtungen und den Menschen vor Ort hervor. Schäfer selbst steht für eine transparente und dialogorientierte Zusammenarbeit sowie eine starke Praxisnähe.
Auch Oberhausens Bürgermeister Manuel Scholl würdigte die enge Verbundenheit des Seniorenhauses mit dem gesellschaftlichen Leben der Gemeinde und erinnerte an die Entstehungsgeschichte der Einrichtung. Die Bereichsleitung der stationären Dienste, Tanja Brucker, betonte das Leitmotiv des Hauses: „Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.“
Im Rahmen der Feier wurden zudem langjährige Mitarbeitende, Ehrenamtliche sowie Bewohnerinnen und Bewohner geehrt. Beim anschließenden Empfang und Tag der offenen Tür kamen Gäste, Angehörige und Mitarbeitende miteinander ins Gespräch. Das Jubiläum machte deutlich, welchen wichtigen Platz das Seniorenhaus St. Klara seit 20 Jahren im sozialen und kirchlichen Leben der Region einnimmt.


