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Dies und das

2024 ist hier ein Kind angefahren worden

Verkehr in Adolf-Kolping-Straße und „Am Hänfig“ steht weiter in der Kritik Die Verkehrssituation in der Straße „Am Hänfig“ sowie der Adolf-Kolping-Straße...
Die Absperrungen in der Straße „Am Hänfig“ würden den Schulweg blockieren. Vor rund zwei Jahren ist hier ein Kind angefahren worden.Foto: Justin Schick

Verkehr in Adolf-Kolping-Straße und „Am Hänfig“ steht weiter in der Kritik

Die Verkehrssituation in der Straße „Am Hänfig“ sowie der Adolf-Kolping-Straße sorgt weiter für Kritik. Eine betroffene Mutter hatte unter einem Beitrag der MAZ kommentiert, dass sie die Antwort der Gemeinde „lächerlich“ finde.

Die Gemeinde habe schon 2017 versäumt, bei der Umgestaltung und dem Neubau des Bereichs für die Sicherheit der Kinder etwas zu tun, kritisiert die Mutter. „Und dieser Fehler wird einfach mit viel Geschwätz unter den Tisch gekehrt. Bis das nächste Kind überfahren wird.“

Großes Engagement der Eltern

Das Thema provoziert solche Emotionen wohl aufgrund eines Unfalls, der sich 2024 abspielte: Die Tochter der betroffenen Mutter wurde in der Adolf-Kolping-Straße von einem Kleinbus erfasst, weil dieser einem entgegenkommenden Auto ausweichen wollte. Dabei wurde das Kind übersehen und mitsamt Laufrad 10 Meter mitgeschleift.

Schon vor dem Unfall hätten sich betroffene Eltern intensiv im Gemeinderat eingebracht. Hierbei wollte man auf die problematische Verkehrslage am Familienzentrum Villa Federbach sowie dem Wohngebäude für Senioren an der Ecke „Am Hänfig“ und Adolf-Kolping-Straße aufmerksam machen. Dabei sei es auch um die mangelhafte Parkplatzsituation sowie den fehlenden Gehweg gegangen. Anwohner würden auch Geschwindigkeitsüberschreitungen beobachten.

Noch nicht ausgearbeitetes Verkehrskonzept

Erst nach dem Unfall sei Bewegung in die Sache gekommen, schildert die Mutter. Ein Weg zwischen der Skateranlage und dem Gemeindezentrum wurde dann tatsächlich realisiert.

Ein Park- und Halteverbot soll ebenfalls eingerichtet worden sein – das werde allerdings noch nicht konsequent umgesetzt, kritisiert die betroffene Mutter. Die Gemeinde verweist diesbezüglich auf das noch nicht abschließend ausgearbeitete Verkehrskonzept. Man könne demnach noch keine näheren Angaben machen.

Keine Änderung des Bebauungsplans

Im letzten Beitrag zu dem Thema verwies die Gemeinde auf den Bebauungsplan in der Straße, der keinen Gehweg vorsieht. Ein Leser der MAZ teilte der Redaktion allerdings mit, dass Bebauungspläne dazu da seien, um geändert zu werden. Auch die betroffene Mutter machte in ihrem Kommentar darauf aufmerksam, dass sich Verkehrssituationen in fünf Jahrzehnten ändern würden.

Eine Änderung des Bebauungsplans, um einen Gehweg an der Ecke zu ermöglichen, sei zurzeit nach Angaben der Gemeinde aber trotzdem nicht vorgesehen. „Es gibt hier keine Alternativen“, heißt es, da ein weiterer Gehweg über Privatgrundstücke führen würde. Eine entsprechende Anfrage bei der „sehr großen“ Eigentümergemeinschaft sei erfolglos gewesen.

Polizeiposten für mehr Sicherheit?

Bald zieht auch der Polizeiposten Malsch in die Straße, konkret an die nördliche Kreuzung zur Sézanner Straße beim Café JuNi. Der Umzug stehe in keinem Zusammenhang mit dem Gehweg, der jetzige Standort entspreche schlicht nicht mehr den aktuellen Anforderungen, teilt die Gemeinde mit.

Gerade am Bühngelände, wo es des Öfteren zu kriminellen Handlungen gekommen sei, soll die Polizei für mehr Sicherheit sorgen, wie aus einem Bericht der BNN hervorgeht. Bezüglich der Verkehrssicherheit kann die Gemeinde mitteilen, dass der Gemeindevollzugsdienst im Rahmen seiner Möglichkeiten weiter kontrolliere. Zuwiderhandlungen werden demnach geahndet. (jay)

Mehr zum Thema

Schon vor wenigen Wochen haben wir über die Verkehrssituation in der Gemeinde berichtet. Auf NUSSBAUM.de finden Sie mehr zum Thema. Dafür einfach QR-Code scannen:

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Bild von 2024: Auf dem Parkplatz zum Familienzentrum ist das Kind angefahren worden. Seitdem engagieren sich die Eltern für mehr Verkehrssicherheit.Foto: privat (Gesichter unkenntlich gemacht)
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von Redaktion NUSSBAUMRedaktion NUSSBAUM
29.05.2026
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