Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Schriesheim, Altenbach, Ursenbach und den umliegenden Gemeinden,
seien Sie herzlich eingeladen, am Samstag, den 23.05.2026, um 11.30 Uhr zum 3. traditionellen Knöchelessen bei der MGV Lyra 1923 Schriesheim zu kommen. Wieder einmal bieten wir – zu Preisen, bei denen Sie KEINEN Konsumentenkredit bei der Bank aufnehmen müssen – deftiges und traditionelles bürgerliches Essen aus der Kurpfalz, so zum Beispiel die berühmten „Knöchel“ mit Kraut oder Brot, Bratwurst mit Brötchen oder Kraut und selbst gebackenen Kuchen – zum Verzehr vor Ort und zum Mitnehmen – gerne mit einer Tasse Kaffee. Auch der Gesang soll nicht zu kurz kommen. Wir haben ein bisschen was vorbereitet, sind aber auch wieder gerne bereit, spontan mit Bruderchören und mit den Anwesenden zusammen bekannte Lieder und Weisen zu schmettern.
Wir hoffen auf gutes Wetter und zahlreichen Besuch. Gute Laune, gutes Essen und guten Gesang können wir – und das können unsere Gäste aus dem letzten Jahr bestätigen und garantieren. Merken Sie sich bitte den Termin, wir freuen uns, wenn Sie zu uns kommen.
Ingo Kuntermann
Musikalischer Auftritt Altstadt Heidelberg, 27.06.
Singen im Park – Chorgemeinschaft Frank Ewald – Lörzenbach, 19.07.
Singen bei 100 Jahre Verkehrsverein, 26.07.
Vor einigen Jahren wurde uns Deutschen bescheinigt, es gäbe so etwas wie unsere Leitkultur nicht. Das glauben auch heute noch sehr viele. Westliche Staaten werden gerne gemeinhin als Länder ohne Werte bezeichnet. Rein materiell orientiert. Dabei verwechseln diejenigen, die uns dies bescheinigen, rein religiösen Glauben mit einem über die Jahrhunderte entwickelten, komplexen bürgerlichen Wertesystem, das in der Tat zum Teil auf Religion basieren kann, aber eben auch auf anderen Werten des erprobten Zusammenlebens. Nicht religiöse Vereine sind eine Form der deutschen Leitkultur. 600.000 Vereine gibt es in D. „Wandern“, „Singen“, „Gärtnern“ oder „Heimwerken“ sind weit mehr als reines Spießbürgertum. Dieses Tun schult in uns Disziplin und das Ertragen von Frustration. Das Nichtvorhandensein einer Hobby-Kultur ist eine Barriere und verhindert die individuelle und gesellschaftliche Entwicklung. Wo keine individuelle Selbstbeschäftigung gelernt wurde, entsteht eine Leere, die oft mit nicht so Gutem gefüllt wird. Die Gestaltung der freien Zeit ist gesellschaftlich höchst bedeutsam. Wir sprechen immer über Berufe, Ausbildungen und Abschlüsse, alle möglichen Qualifikationen, doch wir reden nicht über die viele strukturlose Zeit, die... Teil 2 folgt unten. Ingo Kuntermann


