
Im Monat Januar bearbeitete die Feuerwehr Schwetzingen 30 Einsätze. Insgesamt waren es fünf Brandeinsätze. Zu drei Kleinbränden wurde die Feuerwehr in Form von Mülltonnen- und Abfallbränden alarmiert. Bei einem als Sperrmüll abgestellter Kühlschrank auf der Straße, wurde das Feuer mit dem Schnellangriff abgelöscht. Zu einem weiteren Brand wurde die Feuerwehr anlässlich einer Verpuffung in einer Schreinerei gerufen. Der Entstehungsbrand war von einem Mitarbeiter bereits gelöscht. Von der Feuerwehr wurde der Spänebunker sowie die Absaugeinrichtungen der Raumentstaubung mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Hierbei konnte kein Rauch und Feuer festgestellt werden.
Zweimal wurde die Feuerwehr zur Türöffnung alarmiert. Einmal musste die Tür gewaltsam geöffnet werden, um dem Rettungsdienst und der Polizei Zugang zu gewähren. Einmal wurde eine Tür mittels einfachen technischen Hilfsmitteln geöffnet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Einmal wurde die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes angefordert. In Plankstadt wurde hierbei eine Person mittels Schleifkorbtrage und Drehleiter auf das Bodenniveau verbracht und dem Rettungsdienst übergeben. Insgesamt wurden zehn Sicherheitswachen im Rokoko Theater geleistet. Die Feuerwehr wurde zu zwei Verkehrsunfällen alarmiert, hierbei zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 6, als ein PKW am Stauende in einen anfahrenden LKW gefahren war. Dadurch wurde eine Person auf dem Beifahrersitz im Fahrzeug eingeklemmt und durch die Besatzung des Vorausrüstwagens mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit. Weiterhin wurde an dem Fahrzeug das Batteriemanagement durchgeführt sowie der Brandschutz sichergestellt, auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel abgestreut und an der Unfallstelle ein Sichtschutz aufgebaut. Die Feuerwehr Hockenheim unterstützte die Maßnahmen. Zwei verletzte Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt bzw. vom Rettungshubschrauber übernommen.
Auf Anforderung der Polizei unterstützte die Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall auf der L597 / B535. An den verunfallten Fahrzeugen wurde das Batteriemanagement durchgeführt. Die L597 wurde für die Dauer der Rettungsdienstmaßnahmen voll gesperrt. Es wurde der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe abgestreut.
Zu einem Einsatz wurde die Feuerwehr zur ICE-Schnellfahrtstrecke alarmiert. Hier wurde eine Person unter Zug gemeldet. Vor Ort wurde mittels Steckleiterteilen ein Zugang zum Gleiskörper geschaffen. Da die Person verstorben war, bestand die Tätigkeit der Feuerwehr darin die Einsatzstelle für den Kriminaldauerdienst unterhalb des Zuges auszuleuchten und weitere Maßnahmen durchzuführen wie auch einen auf einem Wirtschaftsweg ein umgestürzter Baum mittels Kettensäge zu zerkleinern, um die Einsatzfahrzeuge umzupositionieren. Zu drei Ölspurenbeseitigungen wurde die Feuerwehr gerufen. Zweimal wurde Fachfirma zur Beseitigung einer Ölspur beauftragt, einmal wurde eine Ölspur lediglich kontrolliert und der Verursacher kontaktiert. Einmal musste eine Person aus einem Aufzug befreit werden. (red)