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38. Jugend- und Familien-Skifreizeit der TSG Germania Dossenheim

Mitten auf der Piste, nur per Gondel erreichbar – und genau deshalb so besonders Ort: Hainzenberg im Zillertal Zeit: Jugendliche: Anreise mit...
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Foto: TSG Turnen

Mitten auf der Piste, nur per Gondel erreichbar – und genau deshalb so besonders

Ort: Hainzenberg im Zillertal
Zeit:

  • Jugendliche: Anreise mit dem Bus am 25.12., Rückreise am 30.12.
  • Familien: Anreise mit dem PKW ab 27.12., Rückreise am 02.01.
  • Die Familien bleiben also bewusst zwei Tage länger und lassen das Jahr entspannt ausklingen.

Seit nunmehr 38 Jahren führt die Turnabteilung der TSG Dossenheim ihre beliebte Jugend- und Familien-Skifreizeit durch. Heute beantworten wir, all die Fragen, die man sich schon immer gestellt hat.

Die Unterkunft liegt mitten auf der Piste – was passiert, wenn bei der Anreise etwas schiefgeht?

Das ist tatsächlich der „trickiest“ Teil der Freizeit. Dieses Jahr sorgte die Blockabfertigung an der Zillertal-Einfahrt für eine echte Geduldsprobe: Die Fahrt von Dossenheim nach Hainzenberg dauerte unkalkulierbare zehn Stunden. Die letzte Gondel am Nachmittag war damit leider passé.

Doch auch dafür gibt es eine Lösung: Ruhe bewahren, gemeinsam in der Pizzeria im Ort einkehren – und warten. Denn ab etwa 20 Uhr wird die Gondel für das Nachtrodeln noch einmal in Betrieb genommen. Spätestens dann geht es hoch auf den Berg – Abenteuer inklusive.

Was ist mit Ski, Snowboard & Co., wenn man keine eigene Ausrüstung hat?

Kein Problem! Direkt vor Ort gibt es einen Skiverleih, der spezielle Vereins- und Gruppentarife anbietet – günstig und unkompliziert.

Ein Hinweis gehört allerdings zur Transparenz dazu: Bei Verlust von Leihmaterial (egal wie mysteriös) fallen Gebühren an. Versichert sind ausschließlich die Ski.

Und falls doch einmal etwas Wichtiges vergessen wird: Die Familien, die zwei Tage länger bleiben, übernehmen gerne selbstverständlich den „Rücktransport-Service“ nach Dossenheim.

Wie steht es um die Schneesicherheit – gerade im Winter 2025/2026?

Ein großes Thema, keine Frage. Zwar war der Schneefall im Dezember 2025 eher überschaubar, doch der Hang in Hainzenberg ist nach Norden ausgerichtet, wodurch der Schnee lange liegen bleibt.

Gerade für Einsteiger im Wintersport und für Rodler ( 7 KM lange Abfahrt) ist das Gelände ideal. Und für die Könner? Die profitieren von der Nähe zur Zillertal Arena: Mit der ersten Gondel ins Tal, ein kurzer Skibus-Transfer nach Zell oder auf die Gerlosplatte – und schon warteten auch dieses Jahr hervorragende Bedingungen.

Wie ist die Betreuung der Jugendlichen organisiert?

Die Jugendlichen werden von einem hochengagierten Teamer:innen-Team betreut, viele davon mit mehrjähriger Erfahrung in Hainzenberg. Im Mittelpunkt steht immer ein funktionierendes Gruppengefüge.

Dazu gehört auch ein bewährtes Konzept: Digital Detox. Abgesehen von festgelegten Zeiten bleiben Handy und Tablet bei den Teamern. Die Erfahrung zeigt: Das funktioniert – und tut allen gut.

Was passiert abends, wenn der Skitag vorbei ist?

Langeweile? Fehlanzeige. Das Berghotel Gerlosstein bietet neben dem Gemeinschaftsraum auch einen Partykeller mit Musik und Tischkicker. Gesellschaftsspiele sind reichlich vorhanden und dürfen gerne durch eigene ergänzt werden.

Ein Filmabend gehört ebenso zum Standard wie kreative Challenges: etwa die 30-Minuten-Challenge oder die Aufgabe, selbst einen Programmpunkt für den bunten Abend zu entwickeln.

Teilnehmende berichten regelmäßig erstaunt: „Man spielt wirklich miteinander und redet – auch ohne Handy.“ Ja, das geht tatsächlich.

Silvester auf dem Berg – muss man eigenes Feuerwerk mitbringen?

Ganz klar: braucht es nicht. Eigenes Feuerwerk, erhöht das Verletzungsrisiko, belastet die Umwelt und muss außerdem auf den Berg transportiert werden. (Und beim Gepäck zählt jedes Gramm)

Stattdessen sorgt Martin vom Hotel-Familienbetrieb jedes Jahr für eine beeindruckende Feuerwerksshow. Der Blick über das nächtliche Zillertal? Unbezahlbar.

Wer macht all das eigentlich möglich?

Dieses herausragende Angebot existiert ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement. In diesem Fall durch die Mitglieder der TSG Dossenheim und der SG Oberhausen, allen voran Suse Leu sowie die Teamer:innen.

Ein großes Dankeschön gilt ihnen für die Vorbereitung (Planung, Preise, Logistik) und die Durchführung (Betreuung, Skikurse). Ohne diesen Einsatz gäbe es keine Jugend- und Familien-Skifreizeit in dieser Form.

Und wie geht es weiter?

Nach der Freizeit ist vor der Freizeit: Mit Spannung und Vorfreude darf bereits die 39. Ausgabe der Jugend- und Familien-Skifreizeit erwartet werden.
Hainzenberg, wir kommen wieder!

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