Nussbaum-Logo
NUSSBAUM+
Kultur

40. Hohenloher Kultursommer

Anpfiff! Am Samstag, 6. Juni beginnt der Hohenloher Kultursommer zum 40. Mal. Neben der Fußball-WM bietet das Festival ein Klangturnier der Extraklasse....

Anpfiff! Am Samstag, 6. Juni beginnt der Hohenloher Kultursommer zum 40. Mal. Neben der Fußball-WM bietet das Festival ein Klangturnier der Extraklasse. „Spielwitz“ versteht sich hier von selbst, und im musikalischen Angriff geht es beim Hohenloher Kultursommer garantiert virtuos zu. Und ganz Hohenlohe wird zur musikalischen Arena. Im Festivalkader stehen neben vielen anderen beispielsweise Pe Werner, Andreas Martin Hofmeir, Joris und das Württembergische Kammerorchester Heilbronn, Federspiel, Flautando Köln, Herbert Schuch und Gülru Ensari, das Chronatic Quartet oder Sebastian Manz.

Samstag, 6. Juni 2026, 19 Uhr

Jubiläumseröffnungskonzert

Ein Konzert für Hohenlohe

Rittersaal Schloss Neuenstein

Rebekka Hartmann, Violine

Hiyoli Togawa, Viola

Orchester der KlangVerwaltung München

Ein Ritter und zwei Solistinnen

Das Eröffnungskonzert des diesjährigen, inzwischen 40. Hohenloher Kultursommers im Rittersaal des Neuensteiner Schlosses am Samstag, 6. Juni, legt den Schwerpunkt auf eine Uraufführung. Letztes Jahr war vom bayerischen Komponisten Andreas Begert ein Violinkonzert zu hören, das er für die Violinvirtuosin Rebekka Hartmann geschrieben hatte.

Für sie wollte er ein weiteres Konzert schreiben. Und weil letztes Jahr auch die Bratschistin Hiyoli Togawa mit dabei war, wurde daraus also ein Doppelkonzert: für Violine, Viola und Streichorchester. Den Part des Streichorchesters wird dabei wieder die „KlangVerwaltung“ aus München übernehmen. Aber neben den Solistinnen spielten für Begert auch das Schloss und der Rittersaal eine Rolle als Inspirationsquelle. Und so entstand im Kompositionsprozess eine Geschichte, die das Konzert beschreibt: „Die Legende vom guten Ritter“. Die Komposition wird dem Fürstenhaus Hohenlohe-Oehringen gewidmet.

Die beiden Solistinnen werden aber nicht nur hier ihr virtuoses Können unter Beweis stellen, sondern schon zuvor beim Duo in G-Dur KV 423 von Wolfgang A. Mozart und dem dritten „Brandenburgischen Konzert“, ebenfalls in G-Dur. Eingeleitet wird das Konzert durch Antonín Dvořáks Streicherserenade in E-Dur op. 22. Konzertbeginn ist um 19.00 Uhr. Im Anschluss findet ein Empfang statt.

Donnerstag, 11. Juni 2026, 19.00 Uhr

Jazz im Rittersaal

Goin‘ Crazy With The Blues

Rittersaal Schloss Neuenstein

Original Prague Syncopated Orchestra

Wenn der Rittersaal swingt

Das Original Prague Syncopated Orchestra ist eine Legende! Die siebenköpfige Band hat sich der so genannten Hot Dance Music der 1920er- und 1930er-Jahre, dem frühen Blues und dem Early Swing verschrieben – und das seit 1974 auf eine authentische und historisch fundierte Art und Weise der Interpretation, dass man glaubt, man hört einer Schellack-Platte zu.

Derzeit gibt es wohl keine Formation, die diesen Sound stilechter zum Klingen bringen kann. In die „Roaring Twenties“ oder auch „Goldenen Zwanziger“ kann man am Donnerstag, 11. Juni, im Rittersaal des Neuensteiner Schlosses im Rahmen des Hohenloher Kultursommers eintauchen: in die Welt der Grammophone, Nadelstreifen, Jazzclubs, des Charlestons und des Foxtrotts.

Das Original Prague Syncopated Orchestra wird jedenfalls ab 19.00 Uhr ganz verrückt angesichts des Blues und des jazzigen Grooves – und seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit Sicherheit mitreißen.

Samstag, 13. Juni 2026, 18.00 Uhr

Eröffnungskonzert des Hohenloher Kultursommers im Landkreis Schwäbisch Hall

BASSic Instinct

Barocksaal Schloss Langenburg

Casal Quartett und Lars Olaf Schaper

Die kleine Nachtmusik und die entlegensten Gebiete unseres Verstandes

Im Mittelpunkt des Konzertes vom 13. Juni im Barocksaal des Langenburger Schlosses, mit dem die inzwischen 40. Ausgabe des Hohenloher Kultursommers auch im Landkreis Schwäbisch Hall dieses Jahr eröffnet wird, steht Antonín Dvořáks Streichquintett in G-Dur op. 77. Der tschechische Komponist schrieb es im März 1875. Ein Jahr später wurde es in Prag uraufgeführt.

Die Besonderheit des Werks ist vor allem die Besetzung. Denn Dvořák schrieb es nicht – wie damals in dieser Gattung üblich – für zwei Violinen, zwei Bratschen und Violoncello oder Bratsche und zwei Violoncelli, sondern eben für die übliche Streichquartettbesetzung zuzüglich eines Kontrabasses. Anklänge an die tschechische Folklore bestimmen dabei besonders die beiden Mittelsätze.

Eröffnet wird das Konzert mit dem Casal Quartett und dem Kontrabassisten Lars Olaf Schaper um 18.00 Uhr mit einem der bekanntesten Stücke für die Besetzung von Streichquartett mit Kontrabass: mit Wolfgang A. Mozarts Serenade „Eine kleine Nachtmusik“. Bis heute ist der Anlass für die Entstehung dieses Werks unbekannt.

Zwischen Mozart und Dvořák wird dann ein Werk des finnischen Komponisten Jaani Helander mit dem Titel „Inner Life“ erklingen. Der Komponist, der erst 2020 mit dem Komponieren begann und schon länger als Cellist beim Philharmonischen Orchester von Helsinki tätig ist, meint zu seiner Komposition: „'Inner Life' ist eine Reise in die entlegensten Bereiche des Verstandes. Es erzählt von Ermüdung, von Kämpfen und Ängsten, aber auch über das Finden von Mut und die heilende Macht der Leidenschaft. Zur gleichen Zeit ist es eine Reise aus den Schatten zum Licht.“

Sonntag, 14. Juni 2026, 17.00 Uhr

Fiesta y Fantasia

Rittersaal Schloss Neuenstein

Duo Fetén Fetén

Nürnberger Symphoniker

Carmen, der Cid und spanische Rhythmen

Spanien, Sonne und Sinnlichkeit stehen im Zentrum des Konzerts mit dem Duo „Fetén Fetén“ zusammen mit den Nürnberger Symphonikern unter der Leitung von Adrien Perruchon beim Hohenloher Kultursommer am Sonntag, 14. Juni, im Rittersaal des Neuensteiner Schlosses. Am Beginn des Konzerts steht die verführerische Carmen aus Georges Bizets gleichnamiger Oper.

Vor allem tänzerische Auszüge aus diesem Werk werden von den Nürnberger Symphonikern zum Klingen gebracht. „Fetén Fetén“, das sind die auch das Konzert moderierenden spanischen Künstler Diego Galaz auf seiner Violine, aber genauso auf so kuriosen Instrumenten wie der Stroh- oder der Phonovioline sowie der singenden Säge, und Jorge Arribas auf Akkordeon, Flöte, der faszinierenden Campingstuhl-Flöte und Perkussionsinstrumenten.

Sie werden wahre Salven an Tänzen auf ihr Publikum abfeuern: hier ein Bolero, dort ein Walzer, da eine Jota, woanders ein Pasodoble, eine Rumba, ein Foxtrott oder auch Stücke, die Bezüge zu den Figuren der klassischen Musik dieses Konzerts herstellen, wie Verweise auf Don Quijote, den spanischen Antihelden, vor allem im Vergleich zu „El Cid“. Ihm hatte Jules Massenet noch ein musikalisches Denkmal mit der gleichnamigen Oper gesetzt, die 1885 uraufgeführt wurde. Auch daraus werden Tanzstücke in einer kleinen Suite zu hören sein.

Konzertbeginn ist um 17.00 Uhr.

Karten und weitere Informationen gibt es bei der Geschäftsstelle in Künzelsau, Tel. 07940/18-348, ggf. an der Abendkasse oder auch im Internet: Platzgenau buchen unter www.hohenloher-kultursommer.de oder www.reservix.de

Erscheinung
Neues Stadtblatt – Neuensteiner Nachrichten
NUSSBAUM+
Ausgabe 22/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
Orte
Neuenstein
Kategorien
Kultur
Passende Themenseiten
Deine Saison
Deine Saison
Feste, Märkte & Traditionen
Feste, Märkte & Traditionen
Freizeit & Unterhaltung
Freizeit & Unterhaltung