Marco Kaltenbrunner und Patrick Nolz beim SV verabschiedet
Im Rahmen des letzten Punktspiels seiner erfolgreichen Kreisliga-Premieren-Saison gegen Vizemeister Treschklingen stand beim SV Tiefenbach die Verabschiedung von zwei langjährigen Stammspielern und Leistungsträgern der 1. Mannschaft im Mittelpunkt. Mit Kapitän Marco Kaltenbrunner und Torjäger Patrick Nolz nahmen dabei zwei großartige Fußballer Abschied vom aktiven Geschehen, denen in zusammen 595 Punktspielen mit insgesamt 188 Toren und 152 Torvorbereitungen beeindruckende 340 Scorerpunkte gelangen und die so die sportlichen Geschicke beim letztjährigen Kreisliga-Aufsteiger in den zurückliegenden fast eineinhalb Jahrzehnten auch entscheidend mitbestimmten.
Marco Kaltenbrunner durchlief beim Sportverein sämtliche Stationen im Jugendbereich und war seit Sommer 2012 als spielstarker Zehner und absoluter Teamplayer von da an immer fester Bestandteil der ersten Mannschaft. Schon in jungen Jahren vertrauten ihm seine Trainer das verantwortungsvolle Amt des Mannschaftskapitäns an, das er mehr als ein Jahrzehnt lang in vorbildlicher Weise unaufgeregt, engagiert und souverän ausübte. 36 Tore und 62 Torbeteilungen stehen bei ihm zu Buche, wobei er mit seiner Mannschaft im letzten Sommer mit dem erstmaligen Aufstieg des Sportvereins Tiefenbach in seiner 80-jährigen Vereinsgeschichte in die höchste Spielklasse des Fußballkreises auch seinen persönlich größten sportlichen Erfolg feiern durfte.
Patrick Nolz spielte mit seinem Spezi Marco innerhalb der JSG Östringen in der A-Jugend des FC Odenheim und wechselte dann nach einer Saison bei seinem Heimatverein TSV Rettigheim zur Saison 2013/14 nach Tiefenbach, wo er schon in seinem ersten Jahr mit 17 Saisontoren von sich reden machte. In den folgenden Jahren traf er in schöner Regelmäßigkeit weiter für Schwarz-Gelb und entwickelte sich so zu einem gefürchteten Top-Torjäger im Fußballkreis Sinsheim. 152 Tore waren es am Ende, die Tiefenbachs schneller Polizist in seinen insgesamt 297 Punktspielen für den SV erzielte, in denen er sich aber außer mit seiner Treffsicherheit vor allem auch mit nimmermüdem Einsatz und vorbildlicher Fairness in 13 Jahren ohne einen einzigen Feldverweis höchste Anerkennung erwarb.
Dankbarkeit und hohe Wertschätzung bestimmten dann auch neben einer gehörigen Portion Wehmut die Feierlichkeiten rund um die Verabschiedung dieser beiden vorbildlichen Sportler, die beim Sportverein eine große Lücke hinterlassen werden.


