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Symbolische Baumspendenübergabe

800 Flaumeichen für den Stadtwald Heidelberg

Am 7. Mai fand die symbolische Baumspendenübergabe von 800 Flaumeichen an die Stadt Heidelberg statt.
v.l.n.r.. Mara Emmerich (Forstwirtin Heidelberg), Tillmann Friederich (Stadtforstdirektor Heidelberg), Eckart Würzner (Oberbürgermeister Heidelberg), Marcel Färcher, (Filialleiter Sparda-Bank Heidelberg), Ann-Catrin Sachs (Landesgeschäftsführerin SDW BW)Foto: SDW BW

Gespendet wurden die jungen Bäume von der Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank Baden-Württemberg. Diese setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2020 unter anderem aktiv für den Schutz des Waldes in Baden-Württemberg ein. Dafür sollen im Jahr 2026 insgesamt 20.000 Bäume gepflanzt werden. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Landesverband Baden-Württemberg (SDW BW) ist dabei Kooperationspartnerin und findet geeignete Flächen in interessierten Kommunen.

„Der Heidelberger Stadtwald ist ein Alleskönner: Er bietet einzigartige Schönheit, wertvolle Lebensräume für geschützte Arten und wichtige Erholungsräume für die Menschen. Die Spende der Sparda-Bank hilft uns dabei, Bäume nachzupflanzen, die in den vergangenen Jahren dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind. Gerade diese Nachpflanzungen sind mit großem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Die Stadt Heidelberg ist der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Sparda-Bank deshalb sehr dankbar für die großzügige Unterstützung. Sie leistet einen wichtigen Beitrag dazu, unseren besonderen Stadtwald zu erhalten und ihn zugleich fit für die Zukunft zu machen“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner.

Auf einem flachen Bergrücken entlang der Hohen Straße im Stadtwald Heidelberg wachsen die 800 jungen Flaumeichen als Teil eines Praxisversuchsanbaus. Dort wachsen bereits verschiedene junge Bäume – teils gepflanzt, teils durch Naturverjüngung – nachdem Fichten auf der Fläche geräumt werden mussten. „Hier wird geprüft, ob die Flaumeiche langfristig zur Stabilisierung und Zukunftssicherung unserer Wälder beitragen kann. Durch vermehrte Hitze- und Dürreperioden geraten Baumarten wie Fichte und Buche unter Druck und sind dadurch anfälliger für Schädlinge. Vor diesem Hintergrund suchen wir nach Baumarten, die mit steigenden Temperaturen und abnehmenden Niederschlägen besser zurechtkommen“, erklärt Tillmann Friederich, Stadtforstdirektor von Heidelberg. Die Flaumeiche sei in Süd- und Mitteleuropa verbreitet. Dort wachse sie auf warmen, trockenen und nährstoffarmen Standorten und sei auch für Hanglagen geeignet – gute Voraussetzungen für die Zukunft. „Die Pflanzung der 800 gespendeten Flaumeichen ist ein wichtiger Beitrag zur aktiven Klimaanpassung des Waldes und zur Erhaltung ökologisch wertvoller und zukunftsfähiger Mischbestände“, schließt der Förster ab.

„Die Sparda-Bank ist nicht nur in finanziellen Fragen, sondern auch in sozialen, kulturellen und ökologischen Belangen ein starker Partner für die Menschen in der Region,“ sagt Marcel Färcher, Filialleiter der Sparda-Bank Heidelberg. Mit der Stiftung Umwelt und Natur engagiere sich die Sparda-Bank seit Jahren für Nachhaltigkeit. „Dabei setzen wir auf ganzheitliche Maßnahmen – dazu gehört auch das Pflanzen von Bäumen. Denn Aufforstung ist eine der effektivsten Maßnahmen, den Klimawandel zu bekämpfen und unsere Wälder fit für die Zukunft zu machen“, so Marcel Färcher weiter.

Auch Ann-Catrin Sachs, Landesgeschäftsführerin der SDW BW, freut sich über die starke Zusammenarbeit für den Wald: „Für die SDW ist jeder gepflanzte Baum ein großer Erfolg und zudem eine Anknüpfung an eine unserer Gründungsideen: neben der waldpädagogischen Arbeit sind Baumpflanzungen bis heute zentrales Element der Vereinsarbeit.“ Die SDW BW bewirtschafte keine eigenen Waldflächen sondern sei eine zentrale Vermittlungsstelle zwischen nachhaltig begeisterten Unternehmen und Stiftungen, die finanzielle Unterstützung bieten, und Waldbewirtschaftern, die mit diesen Mitteln zum Erhalt oder der Herstellung von Waldflächen beitragen. „So hat die Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank gemeinsam mit der SDW BW seit 2017 über 240.000 Bäume gepflanzt – ein starker Beitrag für den Wald in Baden-Württemberg“, schließt Ann-Catrin Sachs ab.

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