„Wort.Schatz“
vertiefen. austauschen. leben
In Königsbach, Wössinger Straße 17a („AB-Haus“)
Gemeinschaftsleiter: Reinhard Mall, Tel.: 07232/5207
E-Mail: reinhard.mall@onlinehome.de.
Internet: www.ek-koenigsbach.de/ab-verein
Auch weiterhin können Sie den Gottesdienst über Zoom und Telefon mitverfolgen. Die AB-Haus-Einwahldaten für die Zoom-Konferenz sind bei Reinhard Mall zu erfragen(E-Mail-Adresse: reinhard.mall@onlinehome.de). Sie bekommen dann den entsprechenden Link zugesendet.
Herzliche Einladung zum Frauenfrühstück
mit dem Thema: „Kompliment!“ Mehr Lebensfreude durch einen wertschätzenden Lebensstil
um 8.45 Uhr im ev. Gemeindehaus Königsbach, Kirchstr. 5 mit Susanne Mockler
Kostenbeitrag: 13,00 €
Anmeldung bei Anette Mall, 07232/5207, Mobil: 01520197887 oder
E-Mail: annette.mall@onlinehome.de
Sonntag, 22.3.2026
19.30 Uhr Wortgottesdienst im AB-Haus, Wössinger Str. 17a.
Referent: Reinhard Mall
Thema: „Eigene Wege …“ (1. Samuel 28, 3-25)
Sonntag, 29.3.2026
19.30 Uhr Wortgottesdienst mit Abendmahl im AB-Haus, Wössinger Str. 17a.
Referent: Gunther Göttel
Thema: „Lass mich bei dir einziehen!“ (Matthäus 21, 1-11)
9.30 Uhr Online-Kindergottesdienst für alle Kinder (www.per.Du Durlach)
Der „online Kigo“ (Kindergottesdienst) ist ein Projekt verschiedener Kirchen und Verbände in Karlsruhe.
… so hieß das Motto der Olympischen Winterspiele 2026 in Italien. „It´s Your Vibe“ – es ist deine Stimmung, dein Herzschlag bei diesen Spielen. Wir können von solchen Wettkämpfen halten, was wir wollen. Wir können sie in vielerlei Hinsicht durchaus kritisieren und infrage stellen. Doch wer sich die Wettkämpfe ansieht, kann im Grund nicht verhindern, dass er oder sie sich anstecken lässt von der Stimmung, von der Atmosphäre. Plötzlich fiebere ich mit, mein Puls steigt. Diese Spitzenathletinnen und -athleten haben enorm viel investiert: Zeit, Kraft, Geld. Sie haben Einschränkungen, Qualen, Rückschläge und Verletzungen in Kauf genommen, um an dieser Olympiade teilnehmen zu können. Für die meisten der fast 3000 Teilnehmenden ist tatsächlich der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ entscheidend. Sie wissen, dass sie nie ganz oben auf dem Siegerpodest stehen werden. Natürlich wollen sie möglichst erfolgreich sein. Was mich jedoch besonders berührt, ist die Freude, wenn das Vorhaben, in welcher Form auch immer, gelingt. Die Anspannung fällt ab. Freudentränen fließen. Der Jubel ist unbeschreiblich und die Dankbarkeit für das Erreichte und der Dank an alle, die dazu beigetragen und mitgeholfen haben, ist riesengroß. In solchen Jubelszenen und bei solchen Dankesworten, wenn ich spüre, welche Last von einem Sportler abfällt und wie viel befreiende, überströmende Freude eine Sportlerin erfüllt, kommt mir ein Bibelvers in den Sinn, der mich in den vergangenen Tagen besonders bewegt hat. Er steht in 5. Mose 26,11 und ist der Monatsspruch für den Februar 2026: „Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.“ Fröhlich sein – das wünsche ich mir. Allerdings merke ich, wie schnell mein Blick auf dem hängen bleibt, was fehlt, was anstrengend ist oder mir Sorgen macht. Sicherlich kann ich auch nicht aufgrund dieser Aufforderung einfach einen Schalter umlegen und fröhlich sein. Der Spruch erinnert mich allerdings daran, bewusst hinzusehen. Er spricht Menschen an, die viel erlebt haben: Unsicherheit, lange Wege, Kampf und Leiden, Zeiten des Wartens, Strapazen und Rückschläge – durchaus unseren Sportlern ähnlich. Gerade ihnen wird gesagt: Vergiss das Gute nicht. Vergiss nicht, dass du beschenkt, unterstützt und getragen wurdest. Freu dich und sei deinem Gott dankbar für all das Gute für dich und die Menschen, die zu dir gehören. Gott selbst lädt uns ein, die Freude nicht aufzuschieben. Nicht zu warten, bis alles perfekt ist, bis alles erreicht ist. Sondern jetzt dankbar zu sein für das, was da ist. Freude ist sicher kein Dauerzustand. Sie ist eine Haltung, die wir einüben können, indem wir das Gute nicht selbstverständlich hinnehmen, es sehen, es beim Namen nennen und es in Freude und Dank an Gott zurückgeben. Vielleicht nehmen wir uns in diesen Tagen – warum nicht gleich heute? – bewusst Zeit und fragen: Wofür bin ich heute dankbar? Worüber kann ich mich freuen und fröhlich sein, auch wenn nicht alles im Leben Grund zur Freude gibt und beide Seiten, Licht und Schatten, immer zusammengehören. In diesem Sinn begehen wir auch die kommenden Wochen. Wenn Sie mehr über Gott, den Schöpfer aller Dinge, erfahren möchten, dann sind Sie herzlich zu unseren Wortgottesdiensten eingeladen. H.H.
Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Passionszeit.
Ihre AB-Gemeinschaft