Wie gewohnt werden die Biotonnen ab Mitte Mai wieder wöchentlich geleert. Dieser Rhythmus gilt bis Ende Oktober – die genauen Termine findet man im jeweiligen Entsorgungskalender.
Durch die wöchentliche Leerung soll verhindert werden, dass es bei höheren Temperaturen zu unangenehmen Situationen mit der Biotonne kommt.
Der Umgang mit der Biotonne sollte mit folgenden Tipps problemlos funktionieren:
Kein Plastik in die Biotonne
Nur wenn Bioabfälle frei von Störstoffen sind, kann daraus hochwertiger Biokompost entstehen. Neben herkömmlichen Plastiktüten und Lebensmittelverpackungen, die leider nach wie vor im Bioabfall landen, sind auch die als kompostierbar gekennzeichneten Folienbeutel zur Entsorgung von Bioabfällen in der Braunen Tonne nicht erlaubt.
Diese in vielen Supermärkten angebotenen Beutel sind zur Entsorgung von Bioabfall ungeeignet. Die Folie verrottet viel zu langsam, so dass sie im Vergärungsprozess nicht abgebaut werden kann. Beutelreste müssen nachträglich kostenaufwendig ausgesiebt werden. Oft werden die Beutel gemeinsam mit herkömmlichen Plastiktüten auch schon zu Beginn des Verarbeitungsprozesses aussortiert und landen samt Inhalt in der Müllverbrennungsanlage. Die Entsorgung muss dann teuer bezahlt werden und belastet so unnötig den Gebührenhaushalt.
Eine gute Wahl zur Entsorgung von Bioabfällen sind Papiertüten. Diese lassen sich problemlos kompostieren. Noch günstiger geht's mit Zeitungspapier, welches zur Entsorgung von Obst- und Gemüseresten sowie anderen Bioabfällen sehr gut geeignet ist.
Weitere Fragen zu Biotonne beantwortet die AWRM-Abfallberatung telefonisch unter 07151 7072-535 oder per E-Mail an info@awrm.de.
