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Ab nach Nürnberg zu Rostbratwurst, Rotbier und Lebkuchen - vom 17.10. bis 19.10.2025

Dieses Mal war das Ziel nicht weit und die Anreise mit Bus und Bahn ins Frankenland war eine gemütliche Angelegenheit. Es gibt aber – unabhängig vom...

Dieses Mal war das Ziel nicht weit und die Anreise mit Bus und Bahn ins Frankenland war eine gemütliche Angelegenheit. Es gibt aber – unabhängig vom Reiseziel – Dinge, die sich nicht ändern. Zum Beispiel das phänomenale Verpflegungspaket, das dieses Mal sogar mehrere große, grüne Überraschungen in sich trug. In Nürnberg angekommen, ging es zu einer kurzweiligen Stadtführung mit einem waschechten Franken. Dem ein oder anderen war der Flüssigkeitsverlust wohl nach gewisser Zeit anzumerken, was unseren Stadtführer zur Äußerung veranlasste: „er habe schon cleverere Gruppen“ gesehen. Dies ließen sich 3 Teilnehmer nicht 2x sagen und besorgten 2 Rähmchen Gerstensaft – was von der Gruppe dankend angenommen wurde. Wir erfuhren alles über Nürnberg, die Spezialitäten wie Lebkuchen, blaue Zipfel und natürlich die „Drei im Weggla“. Letztere sollten uns am Wochenende noch häufiger begegnen. Der Abschluss der Führung wurde mit einem (oder waren es doch mehrere?) traditionellen „Rotbier“ in der „Hausbrauerei Altstadthof“ begossen. Nach dem Abendessen im recht lauten „Mautkeller“, nahm der Abend seinen Lauf. Gestärkt und vollgestopft mit fränkischen Spezialitäten wurde erst ein Irish-Pub aufgesucht. Durch den Insider Fabi landete eine Splittergruppe im Club „Unrat“. Andere plünderten solange die gut bestückten Kühlschränke im Hotel oder in den umliegenden Bars. Da ein Teilnehmer aus der „Unrat-Gruppe“ jedoch hartnäckigen Schluckauf hatte und zudem die Taste im Aufzug klemmte, kam die großartige Idee auf, noch ein Abschlussgetränk (gegen den Schluckauf natürlich) zu nehmen. Der Erfahrenste unter uns hatte eine unkonventionelle Art, dem ständigen Gehickse auf den Leib zu rücken. Und tatsächlich: Auch mit Hilfe einiger Nürnberger Nachtschwärmer war das Unterfangen von Erfolg gekrönt! Nach einem Frühstück, das bei den Teilnehmern sehr unterschiedlich angenommen wurde, ging es mit unserem internen Stadtführer Denis auf Erkundungsgang und rauf auf das Nürnberger Wahrzeichen – die Burg! Pause wurde im „Hexenhäusle“ gemacht und einige versuchten sich an einem Monsterschnitzel, oder die ganz Mutigen auch schon an einer weiteren Kaltschale. Am Abend gings zum Basketball, um die „Nürnberg Falcons“ gegen die „Phoenix“ aus Hagen zu unterstützen. Zum Leidwesen der Nürnberger, gingen diese jedoch im Dreier-Hagel des Spitzenreiters aus Hagen ziemlich unter. Unserer Stimmung tat dies keinen Abbruch. Im Gegensatz zu vielen eintönigen Fußballspielen war es ein tolles Erlebnis mit netten Leuten und einigen Anekdoten. Zudem wurden wir als „Traditions-Abteilung des FC Rechberghausen“ per Durchsage und Anzeige auf dem Videowürfel in der Halle begrüßt. Ein ganz besonderes Highlight an diesem Abend! Altersgerecht ließen wir den Abend im Rockcafe „Brown Sugar“ direkt neben dem Hotel (kurze Wege) mit Tischkicker-Duellen, guter Musik in entspannter Atmosphäre und einem waschechten John-Wanye-Fan an der Bar ausklingen.
Den Abschluss unseres diesjährigen Ausfluges bildete der grandiose Zweitliga Kracher Nürnberg – Kiel in einem extrem zugigen Stadion. Das Spiel trug leider auch nicht dazu bei, dass es uns warm wurde. Dafür lief die Rückreise mit der DB nahezu problemlos (und pünktlich!) ab. Ganz ohne Lacher geht´s bei der Bahn aber dann doch nicht: Der Halt in Crailsheim wurde kurzerhand in Heilbronn umgetauft. So mancher war kurz am Überlegen, ob er im falschen Zug sitzt!
Müde aber wieder glücklich landeten wir dann in der Heimat und hatten wieder 3 tolle Tage erlebt. Zu erzählen gäbe es noch so einiges. Und etliche Fragen konnten nicht abschließend geklärt werden. Hier noch ein paar Auszüge (ohne Anspruch auf Vollständigkeit!)

  • Warum hatten die beiden Teilnehmer von Zimmer Nr. 211 ihre Jacken versaut?
  • Bringt die Kofferpflege mit dem grünen Laugenwecken tatsächlich eine längere Haltbarkeit?
  • Wie verrückt (oder diszipliniert) muss man sein, um 2x morgens beim Ausflug joggen zu gehen?
  • Sieht das Schlafoutfit eines 4-fachen Vaters zu Hause ähnlich wie beim Ausflug aus?
  • Wer hat einigen Teilnehmern am Freitag-Abend K.-O.-Tropfen verabreicht?
  • Ist es zu viel verlangt, dem Personal beim Frühstück seine 3-stellige Zimmer-Nr. zu nennen?
  • Ab wie vielen „Drei im Weggla“ wird einem Schwaben richtig schlecht?
  • Wissen Stuttgarter, welche Fläche erforderlich ist, um einen Bierbecher standsicher abzustellen?
  • Haben die Basketballkörbe in Nürnberg Magnete? Allerdings nicht für das Heimteam……
  • Warum hatte der zweitälteste Teilnehmer am Sonntag so kleine Äuglein?
  • Verdaut der zweitjüngste Ausflügler heute noch sein Mega-Schnitzel aus dem Max-Morlock-Stadion?

Es war wieder einmal ein grandioser und total entspannter Ausflug. Unser großer Dank gilt dem Orga-Team Denis, Markus, Alex und Teddy, die es wieder einmal geschafft haben, ein unvergessliches Wochenende mit so tollen Erlebnissen zu organisieren.
Dr. Schreiberling

Erscheinung
Schurwaldbote – Gemeindeverwaltungsverband Östlicher Schurwald
NUSSBAUM+
Ausgabe 44/2025
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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