Das Central Kino Ketsch e. V. wünscht ein hoffentlich friedvolles und gutes Jahr 2026 mit vielen schönen Begegnungen und Ereignissen nicht nur im Kino.
Bei den Vorstellungen für das junge Publikum an den Samstagnachmittagen haben wir die Startzeiten leicht verändert. Der erste Film beginnt jetzt bereits um 14 Uhr, der zweite um 16.30 Uhr. Die Abendvorstellung startet wie bisher um 19.30 Uhr. Die neuen Zeiten bieten unserem Team die Möglichkeit, intensiver „klar Schiff“ zu machen zwischen den Vorstellungen, damit Sie den Saal in gewohnt gepflegtem Zustand vorfinden.
Die zweite Neuerung betrifft den Vorverkauf. Ab sofort bieten wir Ihnen die Möglichkeit, zusätzlich zu den normalen Kino-Öffnungszeiten auch mittwochs von 11 bis 13 Uhr an der Kinokasse Tickets und Gutscheinkarten zu erwerben.
Zum aktuellen Programm: Ein Wiedersehen mit Ex-James-Bond Daniel Craig gibt es in „Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery“. Es ist der dritte Film, in dem Craig als exzentrischer Meisterdetektiv Benoit Blanc ermittelt. In einer kleinen Gemeinde stößt Blanc auf einen scheinbar unlösbaren Mordfall, der sich in der Kirche des Ortes ereignet hat. Zwischen Glaubenskrisen, falschen Propheten und verschachtelten Alibis entspinnt sich ein verzwicktes Rätsel, das sich mit jedem Hinweis nur weiter vernebelt. Es gibt viele Verdächtige in dem Fall à la Agatha Christie, aber Benoit Blanc findet selbstverständlich des Rätsels Lösung.
Noch vor dem offiziellen Bundesstart zeigen wir als Preview den Film „Friedas Fall“. Er basiert auf einer wahren Begebenheit. Frieda Keller, eine junge Näherin aus dem schweizerischen St. Gallen, wird im Jahr 1904 des Mordes an ihrem fünfjährigen Sohn beschuldigt. Der Fall sorgt für großes Aufsehen und stellt nicht nur Frieda, sondern auch ihren Anwalt sowie den mit dem Fall betrauten Staatsanwalt vor große Herausforderungen. Sie müssen nicht nur ihre Auffassungen von Gerechtigkeit, Recht und Moral hinterfragen, sondern auch ihre Ansichten zur Rolle der Frau in der Gesellschaft überdenken. Fall und Prozess hatten Einfluss auf die politische Gleichstellungs- und Frauenrechtsbewegung in der Schweiz.
Auch der Film „Lolita lesen in Teheran“ entstand nach realen Geschehnissen. Er orientiert sich an den Memoiren der Literaturprofessorin und Autorin Azar Nafisi. Der Film spielt in den 1980er und 1990er Jahren im Iran. Er erzählt die Geschichte einer iranischen Literaturdozentin, die in Amerika studiert hat und nach Teheran zurückkehrt. Sie hofft nach dem Sturz des Schahs auf eine neue politische Entwicklung in ihrer Heimat. Bald schon erkennt sie, dass es nicht so ist. Eine ihrer Studentinnen wird verhaftet und hingerichtet. In den 1990er Jahren gründet sie eine Art Buchclub und liest einmal wöchentlich mit einigen Studentinnen im Iran verbotene, westliche Literatur.
Und noch ein Hinweis auf unsere Live-Veranstaltungen: Nicht verpassen sollten Sie „Winnetou IV – Reloaded“ mit Berd Kohlhepp und Uli Boettcher. Der als „Herr Hämmerle“ bekannte Kabarettist kann nämlich noch viel mehr außer Schwäbisch.
Die Vorstellung beginnt am 6. Februar um 20 Uhr.
Fr., 09.01. 19.30 Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery
Sa., 10.01. 14.00 Dalia und das rote Buch
Sa., 10.01. 16.30 Wicked – Teil 2
Sa., 10.01. 19.30 Rückkehr nach Ithaka
So., 11.01. 18.00 Lolita lesen in Teheran
Mo., 12.01. 19.30 Preview vor dem Bundesstart: Friedas Fall
Mi., 14.01. 19.30 The Change
Do., 15.01. 19.30 Wake up Dead Man: A Knives Out Mystery
Fr., 16.01. 19.30 Stromberg – Wieder alles wie immer
Sa., 17.01. 14.00 Die Wilden Hühner
Sa., 17.01. 16.30 Dalia und das rote Buch
Sa., 17.01. 19.30 Mit Liebe und Chansons
So., 18.01. 11.00 Sunday Movies: Super Charlie
So., 18.01. 18.00 Manche mögens falsch, mit Regisseur Stanislaw Mucha
Weitere Informationen finden Sie unter www.central-ketsch.de und auf Instagram. Viel Freude im Kino!
Doris Steinbeißer, Central-Team