Die Ausstellung spiegelt die Idee von Austausch, Transparenz und künstlerischem Experiment, für die die ABK Mannheim steht, und gibt Einblick in die Prozesse der künstlerischen Entwicklung, die an diesem unkonventionellen Ort ermöglicht werden. In der Vielfalt der Positionen aus Malerei, Zeichnung, Plastik, Video, Fotografie sowie installativen Arbeiten begegnen sich die Arbeiten Studierender und etablierter Künstler:innen auf Augenhöhe: eine Einladung zum Sehen und Entdecken.
Begleitend zur Ausstellung werden mehrere Workshops angeboten.
1. Mal- und Druckexperimente mit Alltagsmaterialien mit Sabine Pflugfelder-Lenz
Hier steht das Experimentieren im Mittelpunkt: Mit einfachen Gegenständen entstehen überraschende Spuren, Muster und Drucke – mal wild, mal zart, immer einzigartig. Die Ergebnisse landen direkt auf Papier oder werden später zu Collagen und freien Gestaltungen.
2. „Wunderkammer" mit Hanna Kagermann
Geplant ist ein umfassender Einblick in die barocke Liebe zu Kuriositäten. Der Schwetzinger Schlossgarten bietet hier eine schöne Bühne zur Erkundung unterschiedlicher Gartenräume und ihren Wundern.
Zeichnen von botanischen Formen – der genaue Blick soll geschult werden. Mit Hilfe von experimentellen Zeichenmethoden (Blindes Konturzeichnen, Negative Zeichnungen, freie, dynamische Linien) sollen Fundstücke und Pflanzenmotive künstlerisch ergründet werden. Dabei liegt der Fokus auf dem Experiment, der Freude am Zeichnen und der Neugier auf verschiedene Medien und Zeichenmaterialien (z.B: Filzstift, Collage, etc)
Exploration: Anlegen einer „persönlichen Wunderkammer", die zum Zeichnen, Fotografieren etc. anregen kann (Ausblick Kreativitätstechniken).
Herstellen einfacher, kleiner Objekte aus verschiedenen Naturmaterialien, die man in einer Wunderkammer hätte finden können (Samen, Ton, Steine, Wachs, Federn, etc.)


