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Abschiedsgottesdienst mit Blick nach vorn – Walero verabschiedet, neue Pfarrei St. Aegidius beginnt

Am Sonntag, 11. Januar 2026, fand in der katholischen Pfarrkirche St. Leo der Große der Abschiedsgottesdienst der Seelsorgeeinheit Walero statt....
Priester und Ministranten am Altar
Foto: A. Adelfang

Am Sonntag, 11. Januar 2026, fand in der katholischen Pfarrkirche St. Leo der Große der Abschiedsgottesdienst der Seelsorgeeinheit Walero statt. Zelebriert wurde die Feier von Pfarrer Pawelzik zusammen mit Diakon Röder. Im Mittelpunkt stand der Abschied vom Namen und der Seelsorgeeinheit Walero, der diese lange begleitet und geprägt hat. Der Name trägt Erinnerungen an gemeinsamen Glauben, Weggemeinschaft, Vertrauen und Engagement. Gleichzeitig markiert der Gottesdienst einen Neubeginn: Die Seelsorgeeinheit Walldorf-St. Leon-Rot, die am 1. September 2027 begann, geht in die neue Pfarrei St. Aegidius über. Ein Abschnitt des gemeinsamen kirchlichen Weges findet damit seinen Abschluss, doch wachsen viele Chancen auf neuen Wegen, Begegnungen und Formen des kirchlichen Lebens. Am kommenden Samstag, 17. Januar, findet um 17 Uhr in St. Mauritius in Rot die Investitur der neuen Pfarrei St. Aegidius statt, mit einem anschließenden Empfang im Pfarrheim.

Pfarrer Pawelzik hob in seiner Predigt hervor, dass ein Übergang immer mit Blick auf das Zukünftige verbunden ist. Vieles sei gewachsen: Menschen hätten Verantwortung übernommen, Gruppen hätten sich gefunden und weiterentwickelt, Gemeinschaft sei zu gelebtem Glauben geworden. Kirche sei kein abstrakter Begriff, sondern Alltag des Glaubens gewesen und soll es auch weiterhin bleiben. Er hat zudem Interviews während des Gottesdienstes mit verschiedenen Personen aus Walldorf und St. Leon-Rot geführt, zu Themen wie Anfang der Seelsorgeeinheit, Gemeindeteams, Frauengemeinschaften, liturgische Vielfalt, Kirche Kunterbunt und Sternsinger. Trotz Startschwierigkeiten sind die drei Pfarreien in vielen Bereichen während der letzten 18 Jahre zusammengewachsen und haben sich weiterentwickelt. Eine schöne Idee war, dass man beim Kommuniongang Weihrauch auflegt, währenddessen ein persönlicher Dank oder Gedanken zum Himmel gerichtet werden konnte und dann die Kommunion empfangen wurde.

Zum Abschluss wurde Dank ausgesprochen für das, was war, für die Menschen, die den Weg mitgetragen haben, für Engagement und geteilte Hoffnungen. Zugleich erfolgt ein Loslassen dessen, was zu Ende geht, im Vertrauen darauf, dass Gott uns nicht verlässt. Denn er begleite die Gläubigen weiter auf dem Weg auch in der neuen Pfarrei St. Aegidius.

Erscheinung
Walldorfer Rundschau
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Ausgabe 03/2026
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Kategorien
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