
„Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen worden und nicht der Mensch um des Sabbats willen.“ (Markus 2,27 Elbf)
Endlich Urlaub! Und damals? Es mutet seltsam an, wenn ich mir vorstelle, Jesus hätte mit den Jüngern eine Gruppenreise ans Mittelmeer gebucht. Nein, er ist mit ihnen in Galiläa geblieben, hat gepredigt und sich um Menschen gekümmert. Das bedeutet nicht, sie wären eine rastlose Gesellschaft gewesen. In der Bibel steht anstelle des Urlaubs etwas anderes, gültig, seitdem die Welt besteht, und im vierten der Zehn Gebote Gottes manifestiert: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst.“ (2. Mo 20,8) Jesu Aussage zufolge dürfen wir den Sabbat als Geschenk Gottes an seine Geschöpfe betrachten, als Tag der Freude für uns Menschen, wozu natürlich der Gottesdienst, eine Zeit der Besinnung, Erholung in der Natur oder auch Zeit für bedürftige Menschen gehören. In der Bibel kreisen viele Geschichten um das Thema Sabbat: wo Leute in Gesprächen mit Jesus ihr Leben zum Guten verändern ließen und andere körperlich und seelisch gesund wurden - das waren lauter sabbatliche Momente. Und wer diesen besonderen Tag heute noch hält, erlebt nach wie vor dessen erholsame, kraftspendende Wirkung. Die Bedeutung von Urlaub hingegen wird zunehmend eine Art Wettbewerb, von Hektik bestimmt, weil immer mehr erlebt werden „muss“. Wir brauchen eine Besinnung auf den wöchentlichen Sabbat, den der Schöpfer einst um des Menschen willen eingeführt, gesegnet und geheiligt hat. (1. Mo 2,1-3) (Nach A. Höschele)
Gottesdienst Samstag (Sabbat) 29.11.2025:
9:45 Uhr Bibelstudium; 10:50 Uhr Predigt: Pastor H. Wosimsky.
Weitere Predigten: HopeTV, SatellitASTRA und Kabel (Vodafone) Sa. u. So. 10:30 Uhr oder live Gottesdienst Sa. ca. 10:45 Uhr über Internet:
