
„Der HERR ist in seinem heiligen Tempel. Es sei vor ihm stille alle Welt!“ (Habakuk 2,20)
Der Prophet Habakuk beklagte sich laut gegenüber Gott: „HERR, wie lange soll ich schreien, und du willst nicht hören?“ (Hab. 1,2a)Und dann hält er Gott vor, dass die Welt voll Bosheit, Jammer, Raub und Frevel ist. Es ergehen verkehrte Urteile und Gewalt geht vor Recht. (V. 3-4) Nachdem der Prophet aufgezählt hat, was alles schiefläuft in dieser Welt, muss er erst einmal tief Luft holen: „Auf meiner Warte will ich stehen und mich auf meinen Turm stellen und Ausschau halten und sehen, was er mir sagen und antworten werde auf das, was ich ihm vorgehalten habe.“ (Hab. 2,1) Erstaunlich, dass Gott sich auf solch einen dreisten und fordernden Ton einlässt: „Was ich dir jetzt enthülle, sollst du öffentlich auf Tafeln schreiben … die Botschaft spricht vom Ende und täuscht nicht … wer mir die Treue hält und das Rechte tut, rettet sein Leben.“ (V.2-4 GN) Alles Unrecht in der Welt wird bei Gott registriert. Dem Durcheinander in der Welt setzt Gott sein planmäßiges Handeln entgegen, wie er es jeweils durch seine Propheten ankündigen lässt. Darauf können gläubige Menschen sich verlassen. Der Prophet weiß es jetzt besser: „Der Herr ist in seinem heiligen Tempel.“ (V. 20) Er sieht auch, dass ein Leben ohne oder gegen Gott keine Zukunft hat. „HERR, ich habe deine Botschaft vernommen … Ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.“ (Hab. 3,2.18) (Nach J. Fiedler)
Gottesdienst mit Abendmahl, Samstag (Sabbat), 13. Dezember 2025:
9:45 Uhr Bibelstudium; 10:50 Uhr Predigt: Pastor V. Kukic.
Weitere Predigten: HopeTV, SatellitASTRA und Kabel (Vodafone) Sa. u. So. 10:30 Uhr oder live Gottesdienst Sa. ca. 10:45 Uhr über Internet: