„Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden … ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben … ich bin der gute Hirt.“(Joh. 10,9-11 EÜ)
Mit den Worten „damit sie das Leben … im Überfluss haben“ spricht Jesus unsere Sehnsucht nach einem glücklichen Leben an. Auf der Suche nach Glück lauern Gefahren. Das Glücksgefühl wird zuerst durch die Befriedigung der vitalen Bedürfnisse ausgelöst. Das muss so sein, denn die vitalen Antriebe dienen der Selbsterhaltung. Aber niemand ist nur um seiner selbst willen da. Darum ist es eine verhängnisvolle Täuschung, wenn wir meinen, diese Gefühle machten das Lebensglück aus. Wenn man Glück nur darüber definiert, ist das Glücksgefühl vergänglich. Sobald ein Bedürfnis befriedigt ist, steigt der Anspruch, und wir benötigen mehr oder etwas anderes, um das gleiche Glücksgefühl wieder zu erreichen. Versprechen, Verlangen und Verlust wiederholen sich, bis daraus ein Würgegriff wird – ein zwanghafter Kreislauf. Das bloße Stillen von Wünschen erzeugt keinen dauerhaften Zustand des Glücks. Gott hat uns so gemacht, dass bleibendes Glück einen tieferen Grund braucht. Mit Leben „in Fülle haben“ verspricht Jesus ein unvergängliches Glück, ein Leben in Sicherheit. Die Tür zu diesem Leben ist Jesus, denn in ihm werden Gottes Gnade und Liebe sichtbar. Wer auf die Stimme des guten Hirten hört, dem öffnet sich die Tür zu einem Leben, in dem Glaube, Hoffnung und Liebe wirksam werden. Sie bewirken ein beglückendes Leben und bleiben bis in die Ewigkeit. (Nach L. Wilhelm)
Gottesdienst Samstag (Sabbat) 25.04.2026:
9:45 Uhr Bibelstudium; 10:50 Uhr Predigt.
Weitere Predigten: HopeTV, SatellitASTRA und Kabel (Vodafone) Sa. u. So. 10:30 Uhr oder live Gottesdienst Sa. ca. 10:45 Uhr über Internet: