
10 Obst- und Gartentipps für den Dezember
Im Dezember befinden sich Obstbäume in der Ruhephase. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Jungbäume mit einem Weißanstrich (Kalkanstrich) zu versehen. Er schützt vor Frostrissen, die durch starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht entstehen.
Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren profitieren von einer dicken Mulchschicht aus Laub, Kompost oder Rindenmulch. Das schützt empfindliche Wurzeln vor Frost und hält gleichzeitig die Bodenfeuchte.
Im Dezember sollten eingelagerte Äpfel und Birnen wöchentlich kontrolliert werden. Entferne faulige Druckstellen sofort, sonst breitet sich die Fäulnis auf die restlichen Früchte aus.
Viele Sträucher wie Holunder, Hagebutte oder Schneeball tragen jetzt Früchte. Lass diese am Strauch – sie dienen Vögeln als Winterfutter und fördern die Artenvielfalt.
An frostfreien Tagen benötigen vor allem immergrüne Obstgehölze (z. B. Winter-Feigen, Kiwi) gelegentlich Wasser. Der Winter ist oft trocken – Wurzelschäden drohen.
Kirschen, Zwetschgen und Aprikosen werden am besten in der Winterruhe geschnitten. Der Dezember bietet oft gute Bedingungen – wichtig: nur an frostfreien Tagen schneiden.
Solange der Boden nicht gefroren ist, kann man wurzelnackte Obstbäume pflanzen. Der Vorteil: Sie bewurzeln im Winter und starten im Frühjahr kräftiger.
Erdbeeren danken eine leichte Abdeckung aus Tannenzweigen oder Stroh. Dadurch trocknet der Boden nicht aus und die Herzknospen überstehen den Winter unbeschadet.
Auch im Dezember zerfällt organisches Material. Drehe den Kompost einmal um und bedecke ihn mit Laub – das hält die Rotte in Gang und schützt vor zu viel Nässe.
Dezember ist ideal, um Sorten auszuwählen, Kataloge zu durchstöbern und das nächste Jahr vorzubereiten: Welche Apfel- oder Beeren-Sorten sind robust? Welche Obstspaliere möchtest du anlegen?
Am 16. Januar findet ab 19:00 Uhr im Vereinsheim unser Neujahrsempfang für Vereinsmitglieder statt. Anmeldung erbeten.


