
Die Hose ist zu eng, der Pulli hat ein Loch und die Sneakers sind aus der Mode. Was tun mit alter Kleidung? Noch nutzbare Stücke, Schuhe und andere Textilien können in den Wertstoffzentren des Landkreises abgegeben werden. Kaputte und nicht mehr tragbare Kleidung bitte aber gleich in den Restmüll.
Container-Standorte sind für gewöhnlich nicht die einladenden Plätze in den Städten. Erst recht, wenn auch Altkleider-Container aufgestellt sind. Nicht selten sind diese voll bis an die Oberkante und deshalb stellen Menschen ihre ausgedienten Säcke mit Klamotten einfach davor ab. So braucht es für gewöhnlich nicht lange, bis „Jäger“ kommen, um nach brauchbaren Textilien zu suchen. Nach dem Wühlen bleibt meist eine riesige Sauerei zurück und auf diese Weise mausern sich Container-Plätze zu regelrechten Schandflecken. Hinzu kommen dann noch die Müllablagerungen vor den Glascontainern.
Meßstetten macht da leider keine Ausnahme. So wurde erst im Herbst 2025 der gesamte Container-Standort „Skistraße“ auf Geheiß des Bürgermeisters auf den Platz neben dem ehemaligen Sportplatz Eichhalde verlegt (wir berichteten). Aber auch in den Stadtteilen sieht es rund um die Container-Ansiedlungen immer wieder aus wie auf kleinen Müllhalden – dank rücksichtsloser Zeitgenossen.
Was viele aber gar nicht wissen: Altkleider werden auch in den Wertstoffzentren des Landkreises angenommen. Allerdings nur jene, die noch gut tragbar bin. Und nicht nur brauchbare Kleidung, auch Schuhe und sogar andere Textilien, wie beispielsweise Vorhänge, werden hier angenommen. Deshalb spricht das Abfallwirtschaftsamt Zollernalbkreis auch von Alttextilien und nicht von Altkleidern, wie uns auf Anfrage in Balingen mitgeteilt wird. Die in den Wertstoffzentren aufgestellten Container werden von der „Aktion Hoffnung“ (www.aktion-hoffnung.org) betrieben.
Sind allerdings alte Hosen, abgetragene Sweatshirts oder andere Klamotten nicht mehr brauchbar, extrem verschmutzt oder beispielsweise mit Öl getränkt, dann will sie auch das Wertstoffzentrum nicht mehr haben. Wohin aber mit diesen Teilen? Ganz einfach: es handelt sich hierbei, laut Auskunft der Abfallexperten, um normalen Restmüll und der gehört in die schwarze Tonne.
Weitere Informationen liefert die Abfallwirtschaftsordnung, die auf der Homepage des Landkreises www.zollernalbkreis.de einsehbar ist. Fragen beantworten außerdem die Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsamtes unter Telefon 07433 9213-21. (VB)