Der vor allem in Südosteuropa lebende Goldschakal breitet sich in Deutschland aus; auch im Enzkreis wurde er schon nachgewiesen. Der „neue Mitbewohner“ sorgt sowohl in Fachkreisen als auch in der Öffentlichkeit für großes Interesse und wirft Fragen rund um unsere Natur im Wandel und das Zusammenleben von Mensch und Wildtier auf.
Deshalb laden der Wimsheimer Revierförster Rolf Müller und die Wildtierbeauftragte des Enzkreises Sofie Bloß am Freitag, 12. Juni, um 17 Uhr in der Hagenschießhalle Wimsheim zu einem Vortrag ein. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zum Goldschakal. Ebenso werden die Ansprüche an den Lebensraum der Tiere, ihre Nahrung und ihr Verhalten genauer unter die Lupe genommen. Außerdem zeigen die beiden Fachleute, woran sich der Goldschakal von Fuchs und Wolf unterscheiden lässt, mit denen er oft verwechselt wird.
Die Teilnahme ist kostenfrei; allerdings wird um eine Anmeldung gebeten an sofie.bloss@enzkreis.de.


