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AMNESTY INTERNATIONAL

AMNESTY INTERNATIONAL IM GESPRÄCH Inhalt im Begegnungszentrum & Café „mittendrin“, Kirchstraße 4 in Schriesheim Samstag, den 07....
Portait  philippinische Aktivistin Marielle Domequil
Foto: Photo courtesy of Altermidya


AMNESTY INTERNATIONAL IM GESPRÄCH

Inhalt

im Begegnungszentrum & Café „mittendrin“, Kirchstraße 4 in Schriesheim

Samstag, den 07. März 2026, 10.30 bis 12.30 Uhr

Wir bieten Gespräche und Informationen zu

  • dem Thema Menschenrechte
  • der Menschenrechtsorganisation
  • Aktivitäten und Arbeitsweise der Gruppe, Kampagnenerfolge, Veranstaltungen und Mitarbeit

Interessenten haben die Gelegenheit, Petitionen, Briefe gegen das Vergessen und Eilaktionen zu unterzeichnen. Zu jedem Termin präsentieren wir einen aktuellen Fall der Woche, den Sie mit Ihrer Unterschrift vor Ort unterstützen können. In dieser Woche sind die Journalistin Frenchie Mae Cumpio und die Gemeindearbeiterin Marielle Domequil aus den Philippinen.

Am 22. Januar wurden die Journalistin Frenchie Mae Cumpio und die Gemeindearbeiterin Marielle Domequil wegen angeblicher Terrorismusfinanzierung zu Haftstrafen von 12 bzw. 18 Jahren verurteilt. Sie sind bereits seit dem 7. Februar 2020 inhaftiert. Zuvor hatte die Regierung ihre Büros in Tacloban durchsucht. Die beiden Frauen haben Berufung gegen ihre Verurteilung eingelegt. Ihr Antrag auf Freilassung gegen Kaution wurde am 16. Februar abgelehnt. Frenchie Mae Cumpio und Marielle Domequil gehören zusammen mit drei weiteren Personen zu den "Tacloban 5", die bei Razzien festgenommen wurden. Der Menschenrechtsverteidiger Alexander Philip "Chakoy" Abinguna ist ebenfalls seit 2020 inhaftiert. Sein Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Marissa Cabaljao und Mira Legion wurden im Jahr 2020 gegen Kaution freigelassen. Amnesty International fordert die philippinischen Behörden auf, Alexander Philip "Chakoy" Abinguna, Frenchie Mae Cumpio und Marielle Domequil unverzüglich und bedingungslos freizulassen und die Verfolgung der "Tacloban 5" sofort zu beenden.

Auch andere Zielgruppen und Einzelpersonen – darunter Journalist*innen, Mitarbeiter*innen in der Entwicklungszusammenarbeit, Anwält*innen, Aktivist*innen und indigene Völker – wurden weiterhin auf der Grundlage des Antiterrorgesetzes und des Gesetzes zur Verhinderung und Unterdrückung der Terrorismusfinanzierung (Terrorism Financing Prevention and Suppression Act) mit "Red-Tagging" versehen oder strafrechtlich verfolgt.

Setzt euch für die in den Philippinen willkürlich inhaftierten Gefangenenein!

WIR FREUEN UNS AUF DEINEN BESUCH UND SCHREIB FÜR FREIHEIT AUCH IN 2026

Roland Dubberke


AMNESTY INTERNATIONAL

Gruppe Ladenburg-Schriesheim
kontakt@amnesty-ladenburg-schriesheim.de
www.amnesty-ladenburg-schriesheim.de


Erscheinung
Mitteilungsblatt der Stadt Schriesheim
NUSSBAUM+
Ausgabe 10/2026
von Amnesty International
02.03.2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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