Die BUND-Ortsgruppe bedankt sich wieder sehr herzlich unseren ehrenamtlichen Helfer*Innen, die seit vielen Jahren mit großem Engagement die Erdkröten, Grasfrösche und Bergmolche sicher über die Straße zu den Laichgewässern in den "Neuen Wiesen" und wieder zurück getragen haben.
Ebenso geht ein Dankeschön den fleißigen Männern von der GSI, einer gemeinnützigen Gesellschaft für die Integration von Menschen mit Handicap in die Arbeitswelt. Im Auftrag des Landratsamts Enzkreis unterstützt die GSI uns beim Aufstellen der Amphibienschutzzäune Ende Januar und ebenso beim Abbau Ende April.
Nachdem in den vergangenen Jahren die Zahl der Amphibien in den "Neuen Wiesen" rückläufig waren, sind erfreulicherweise unsere Zahlen im letzten und diesem Jahr wieder angestiegen.
Wir haben aber auch beobachtet, dass teilweise Kröten und Frösche erst später, nach dem Abbau der Zäune, vom Laichgewässer wieder zurückwandern. Dann werden viele auf der Straße überfahren. So war es auch leider in diesem Jahr an den regenreichen Abenden im Mai. Die gleiche Gefahr droht auch den vielen kleinen Hüpferlingen, die gegen Ende Juni den Teich verlassen.
Langfristig wäre deshalb zum Erhalt dieser Amphibienpopulation eine wesentlich längere Betreuungszeit durch die Ehrenamtlichen notwendig, da die Amphibienzäune länger stehen bleiben und betreut werden müssten. Um eine bessere Lösung bieten zu können, sind dazu weitere Helfer*innen willkommen und nötig.
Die beste Lösung wäre natürlich ein vom BUND seit mehreren Jahren beantragter Kleintiertunnel auf unserer Amphibienwanderstrecke der L1180.
Edeltraud Haug-Hiegemann, Koordinatorin Amphibienschutz „Neue Wiesen“

