
Fragen wurden unter anderem zu den Baumfällarbeiten am Ortsausgang Richtung Bösingen gestellt. Hierbei handelt es sich um eine private Maßnahme. Ebenso zu den Vermessungsarbeiten im Bitzentheileweg, welche im Zusammenhang mit der Friedhofsentwässerung stehen.
Die Restarbeiten am Friedhof in Lackendorf werden laut der anwesenden Fachplanerin im Frühjahr fortgesetzt, da die Maßnahmen nicht im Winter durchführbar sind.
Zur Überplanung des Friedhofs in Dunningen wurden Fragen gestellt zu ggfs. notwendigen Umbettungen und warum in der Mitte des Friedhofes mit einer Baumaßnahme begonnen werden würde. Diese Frage wurde bei der Vorstellung des dazugehörigen Tagesordnungspunktes beantwortet.
Bürgermeister Schumacher bejaht betreffend des angekündigten Probealarms das Ausbleiben des Signaltons (Seedorf und Lackendorf). Die Techniker seien mit der Prüfung betraut.
Ein zentraler Tagesordnungspunkt war die geplante Weiterentwicklung des Friedhofs in Dunningen. Ziel der Maßnahme ist es, den Friedhof an veränderte Bestattungskulturen anzupassen, neue Grabformen anzubieten sowie die Anlage gestalterisch und ökologisch aufzuwerten.
Der erste Bauabschnitt (2026-2027) umfasst insbesondere die Schaffung neuer Grabkapazitäten durch Grabkammern, Urnengräber und Baumgräber sowie eine neue Regenwasserableitung. Der 2. Bauabschnitt folgt voraussichtlich 2032. Hier wird empfohlen, das Wegenetz mit Platzbereichen, Sitzbänken und Wasserstellen zu überarbeiten.
Im Gremium wurden insbesondere Fragen zur Wegeführung, Barrierefreiheit, Grabausrichtung und zum sensiblen Umgang mit bestehenden Grabstätten diskutiert. Änderungsanträge zur Ausrichtung der Grabstätten und zur Größe der Pflanzflächen wurden mehrheitlich abgelehnt. Abschließend nahm der Gemeinderat die Planung zur Kenntnis und beschloss die Ausschreibung des ersten Bauabschnitts.
Im Zuge des Neubaus einer Freilufthalle am Lausbühl soll die Wasserversorgung sowie die Schmutzwasserableitung bis zum Sportplatz erweitert werden.
Nach Abzug einer beantragten Förderung in Höhe von 123.500 EUR verbliebe ein von der Gemeinde aufzubringender Restanteil in Höhe von 187.500 EUR. Auf Anregung des Gemeinderats kann die Leitungsführung im Bereich des Parkplatzes angepasst werden.
Der Gemeinderat stimmte der Planung, der Ausschreibung der Arbeiten sowie der Beauftragung des Ingenieurbüros einstimmig zu. Der Baubeginn ist für Juli 2026 vorgesehen.
Erneuerung des Sportbodens in der Turn- und Festhalle Seedorf
Der bestehende Hallenboden hat das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht und wird vollständig erneuert. Geplant ist der Einbau eines Holz-Schwingbodens mit Parkettoberbelag. Zusätzlich werden notwendige Anpassungen an Sportgeräten vorgenommen.
Im Zuge der Beratung wurde intensiv über die Notwendigkeit eines Schutzbodens diskutiert. Aufgrund fehlender Lagermöglichkeiten sowie der bisherigen Erfahrungen wird künftig auf einen Schutzboden in Seedorf und Dunningen verzichtet (Ausnahme: Eschachtalhalle in Lackendorf, da andere Bodenart).
Die Arbeiten sollen in den Sommerferien durchgeführt werden. Der Gemeinderat nahm die Maßnahme zur Kenntnis und beschloss einstimmig die Ausführung sowie die Vergabe der Bodenbelagsarbeiten an die Fa. Sbs Sportbodensysteme GmbH aus Osnabrück und der Sportgeräte an die Fa. Kübler aus Backnang einstimmig.
Für den Kindergartenneubau wurden weitere Gewerke vergeben, darunter WC-Trennwände an die Fa. Meta Trennwandanlagen aus Regensdorf sowie Tischlerarbeiten für Einbaumöbel an die Fa. Stegmüller aus Rosenfeld. Der Baufortschritt verläuft planmäßig. Aktuell werden Innenausbau und Fassade fertiggestellt, anschließend folgen die Außenanlagen.
Die Inbetriebnahme ist für September vorgesehen. Insgesamt liegt das Projekt derzeit deutlich unter den ursprünglich kalkulierten Kosten.
Dienstfahrzeug für das Ortsbauamt
Da der bestehende Leasingvertrag für ein Dienstfahrzeug ausläuft und das ursprünglich vorgesehene Nachfolgemodell nicht mehr verfügbar ist, wurde die Verwaltung ermächtigt, ein alternatives Angebot einzuholen und das wirtschaftlichste Angebot auszuwählen.
Der Gemeinderat beschloss die Durchführung der im Wirtschaftsplan 2026 vorgesehenen Unterhaltungsmaßnahmen in den Einrichtungen „Haus am Adlerbrunnen“ und „Eschachtreff“. Investitionen sind im laufenden Jahr nicht vorgesehen.
Der Gemeinderat änderte den Beschluss vom 23.02.2026 zur Straßenbenennung. Die Planstraße A wird künftig „Am Eschachblick“ heißen.
Die Bauherrschaft plant den Neubau mit zwei Vollgeschossen. Das Gebäude mit einem flachgeneigten Satteldach im Neubaugebiet Brunnenäcker in Dunningen (Flst. Nr. 3406/11), misst eine Grundfläche von 9,05 m x 10,65 m. Zur Herstellung baurechtlich notwendiger Stellplätze sind eine grenzständige Garage und ein offener Stellplatz angedacht.
Dem Bauantrag wurde zugestimmt und die notwendige Befreiung zur Überschreitung der maximal zulässigen Auffüllhöhe um 0,44 m zur Einebnung des Geländes erteilt (§ 31 Abs. 2 BauGB). 3. Das gemeindliche Einvernehmen wurde ausgesprochen.
Die Bauherrschaft plant nach erfolgtem Abbruch des Bestandsgebäudes die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses zur Eigennutzung (Flst. Nr. 148/1). Das Wohngebäude mit zwei Vollgeschossen und einem flach geneigten Satteldach
misst eine Grundfläche von 12,18 m x 9,48 m. Zur Schaffung baurechtlich notwendiger Stellplätze werden eine Garage und ein Carport realisiert.
Dem Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses wurde zugestimmt und i.V.m. § 36 Abs. 1 und § 34 BauGB das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Die Bauherrschaft plant die Nutzungsänderung des bestehenden Schuppens auf Flst. Nr. 4798, Auweg 70 in Seedorf. Angedacht sind Lagerräume für Vereine. Bauliche Maßnahmen erfolgen nicht.
Dem Antrag auf Nutzungsänderung wurde zugestimmt und das gemeindliche Einvernehmen nach § 36 BauGB ausgesprochen.
Bürgermeister Schumacher gibt bekannt, dass es für die 5. Klasse an der Eschachschule 81 Anmeldungen gebe. Stand heute können keine 4 Klassen gebildet werden. Diesbezüglich sei die Schule mit dem Schulamt noch in Kontakt. Es müsse, Stand heute, von einer Dreizügigkeit ausgegangen werden.
Seitens der Verwaltung wird die Verlängerung des Sanierungsgebietes „Alte B462“ bis 30.04.2028 bekannt gegeben. Weiter wird der Gemeinderat über die durchgeführte Bauprüfung (Bauausgaben der Jahre 2014 bis 2018), durchgeführt durch die Gemeindeprüfungsanstalt (GPA), unterrichtet. Die Feststellungen im Prüfbericht der GPA vom 02.07.2020 sind erledigt. Die positive Prüfungsbestätigung wurde der Gemeinde mit Bescheid vom 26.02.2026 zugestellt.
Auf Nachfrage informiert die Verwaltung, dass es in Dunningen noch unterdimensionierte Leitungen in Grauguss gebe. Tatsächlich müssen aber auch größere Leitungen noch aufdimensioniert werden. Über die Hydrantenprüfung in Dunningen und Seedorf seien bereits fast alle Leitungen aufgenommen, Lackendorf folge im Frühjahr. Für Dunningen und Seedorf fehle dann noch die Netzanalyse (wurde in Lackendorf bereits durchgeführt). Nach Abschluss der Analyse könne genau ermittelt werden, wo Bedarf an Aufdimensionierungen bestünde. Zusätzlich erfolgen alters- oder materialbedingte Sanierungen nach wie vor nach Bedarf.