3.200 v. Chr.: Der Seher Bileam ist zu König Balak gereist. Dieser hat ihn herbeigerufen, weil ihm ein besonders guter Draht nach oben zugeschrieben wird. Seine Aufgabe: im Namen Gottes soll Bileam das Volk Israel verfluchen. Für diesen zweifelhaften Gefallen bietet der moabitische König dem Propheten viel Geld an. Aber es kommt anders als geplant. Gott erlaubt Bileam nicht, Israel zu verfluchen. Im Gegenteil. Bileam segnet die Israeliten mehrfach. Das macht König Balak wütend. Er überzieht den Propheten mit Vorwürfen. Aber Bileam widerspricht. Er fragt: Wie kann ich etwas anderes verkünden als das, was Gott mich wissen lässt? Dann erklärt Bileam seinem Auftraggeber: Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten? (4. Mose 23, 19) Die Botschaft für König Balak ist klar: Gott ist anders als die Menschen. Wenn Gott sich etwas vornimmt, dann geschieht das auch. Und nie wird Gott ein Versprechen, das er gegeben hat, nicht halten. Deshalb: Behandle Gottes Zusagen nicht wie Museumsstücke, sondern glaube ihnen und mache von ihnen Gebrauch. (Charles Spurgeon)
Der CVJM Neureut wünscht Ihnen eine gesegnete Woche!