Na, wer sagt's denn? Der ATSV bringt es nach einigen Überraschungen in der letzten Saison gegen die Spitzenteams auch in der neuen Runde fertig, vermeintliche Spitzenclubs zu ärgern. Und dies nach mehreren Jahren auch mal wieder beim FV Malsch. Dort war man zuletzt immer ohne Punktgewinn nach Hause geschickt worden. Mit gewachsenem Selbstvertrauen nach dem Auftaktsieg gegen den Ettlingen und durch die Verfügbarkeit der zuletzt urlaubenden J.Elsässer und J.Grauer traute man sich selbst ein positives Abschneiden bei der Federbach-Equipe zu.
Es entwickelte sich von Anfang an ein intensives Kampfspiel mit prägenden Mittelfeldduellen. Auffällig, aber auch auf beiden Seiten doch manche Ungenauigkeiten, wenn es an das Herausarbeiten von Torchancen ging. Die Gäste hatten hier einige Vorteile, versäumten es aber, daraus Kapital zu schlagen. Die Gastgeber hatten aber auch zwei, drei Gelegenheiten, bei denen sich der erstmals aufgebotene Torhüter A. Aydt bewährte. Das Gefühl entstand: Wer das erste Tor schießt, kann als Sieger vom Platz gehen. So kam es auch in Hälfte 2. Mitte dieser dezimierten sich die Platzherren selbst nach einer Notbremse gegen den durchbrechenden A. Mall. C. Kohl blieb nichts anderes übrig, als dem „Sünder“ Rot zu zeigen. Ein kurzfristig deutliches Übergewicht nutzte der ATSV in der 70. Minute zum Führungstreffer. A. Mall köpfte eine weite, hohe Maßflanke von S. Seeger per platziertem Kopfball zum 0:1. Die Malscher gaben sich aber noch nicht geschlagen, erhöhten den Druck, doch blieben klare Torchancen aus. Solche hatte der ATSV aber noch mehrfach, scheiterte aber teilweise kläglich. So blieb es beim knappen, aber verdienten 0:1-Sieg.
Bei ähnlich konzentrierter Leistung sollte am So. auch bei den Spfr. Forchheim ein Punktgewinn möglich sein.