Der Bürgermeister eröffnete die Sitzung, begrüßte neue Mitarbeitende im Rathaus und informierte über aktuelle Entwicklungen. Unter anderem wurde mitgeteilt, dass die Klage der Gemeinde gegen die geplante Klärschlammverbrennungsanlage vor dem Verwaltungsgerichtshof abgewiesen wurde. Zudem wurde ein zusätzlicher Tagesordnungspunkt zur Vorstellung des geplanten Umspannwerks der Netze BW in die Sitzung aufgenommen.
In der Einwohnerfragestunde wurde ein Anliegen zur Pflege eines Baumes am Hartplatz vorgetragen. Die Verwaltung sagte eine Prüfung des Sachverhalts sowie eine Rückmeldung zu.
Es wurden keine nichtöffentlich gefassten Beschlüsse bekanntgegeben.
Die Polizei stellte die Kriminalstatistik für 2025 vor. Die Fallzahlen sind leicht gestiegen, die Aufklärungsquote ist gesunken, liegt jedoch weiterhin im üblichen Rahmen für kleinere Gemeinden. Insgesamt wird die Sicherheitslage als stabil und unauffällig bewertet.
Die Abbrucharbeiten der Gebäude Hauptstraße 15, 19 und 21 einschließlich Nebengebäude wurden an den wirtschaftlichsten Bieter vergeben. Die Auftragssumme beträgt rund 143.900 Euro brutto.
Beschluss: Einstimmig beschlossen.
Das Umlegungsverfahren wird aufgehoben, da das Vorhaben nicht weiterverfolgt wird. Für das Verfahren sind keine Kosten entstanden.
Beschluss: Einstimmig beschlossen.
Die Planung der Außenanlagen der Kinderkrippe wurde überarbeitet und hinsichtlich Kosten und Gestaltung angepasst. Durch eine Reduzierung von Flächen und Ausstattungselementen können deutliche Einsparungen erzielt werden. Die Entscheidung wurde zur weiteren Beratung in den Technischen Ausschuss vertagt.
Beschluss: Keine Entscheidung, Vertagung.
Die Vergabe der Kanalsanierungsarbeiten gemäß Sanierungskonzept wurde beraten und soll entsprechend der vorgesehenen Planung umgesetzt werden.
Beschluss: Einstimmig beschlossen.
Für die Aufstockung eines Gebäudes durch Dachaufbau wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Beschluss: 11 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung.
Für die Errichtung einer DHL-Packstation wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Die Umsetzung ist für den Sommer vorgesehen.
Beschluss: Einstimmig beschlossen.
Im Anschluss stellte die Netze BW den geplanten Neubau eines 110-/20-kV-Umspannwerks vor. Gründe sind der steigende Energiebedarf sowie die notwendige Erneuerung der bestehenden Anlage aus den 1960er Jahren. Diskutiert wurden insbesondere Standortfragen sowie die zusätzliche Belastung für die Gemeinde.
Unter Sonstiges wurde über verschiedene Themen informiert, darunter Straßenschäden im Gemeindegebiet, der Stand laufender Bauprojekte sowie die Inbetriebnahme der Kinderkrippe nach den Osterferien. Zudem wurde auf anstehende Veranstaltungen hingewiesen.